Hohenwarte Stausee Weg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 76 km
Gehzeit o. Pause: 20 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑2789m  ↓2789m
Hohenwarte Stausee Weg Markierung Beschilderung Wegzeichen

Auf dem Hohenwarte Stausee Weg können Wanderer das größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas durchwandern. Das Naturerlebnis ist eines der ganz besonderen Art. So gibt es malerische kleine Ortschaften und verträumte Pfade zu erleben, aber auch schroffe Felsformationen und imponierende Steilhänge. Und immer wieder ergeben sich großartige Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Bei dem Hohenwarte Stausee Weg handelt es sich um einen Rundwanderweg am Thüringer Meer. Der Hohenwarte-Stausee ist der viertgrößte Stausee Deutschlands und gilt als einer der beliebtesten Erholungsräume in Thüringen. Nicht zuletzt aufgrund der guten Verkehrsanbindung ist der Ein- und Ausstieg überall möglich. Es wird empfohlen, den Weg in vier Tagesetappen zu wandern.

Auf dem Hohenwarte Stausee Weg: In vier Etappen rund um das Thüringer Meer

Die erste Etappe beginnt in Hohenwarte. Hier kann sich der Wanderer zunächst einen Überblick über die Geschichte und Entstehung des Hohenwarte-Stausees verschaffen. Die ersten steilen Anstiege der Wanderung führen uns durch ein nahezu naturbelassenes Waldgebiet zum Etappenziel Wilhelmsdorf.

Hier beginnt die zweite Etappe der Wanderung. Gute Kondition sollte vorhanden sein, denn diese Tagestour beinhaltet einige steile Aufstiege. Dafür werden die Wanderer mit einzigartigen Aussichten auf die sich windenden Saalekaskaden belohnt. Vorbei führt der Weg an der historischen Linkenmühle und ein Stück entlang des Europäischen Fernwanderweges Eisenach-Budapest, ehe wir das Etappenziel Ziegenrück erreichen.

Auf der dritten Etappe nutzen wir zunächst die Gelegenheit, das verträumte Örtchen Ziegenrück zu bewundern, ehe wir entlang der Saale wandern. Der Weg führt zur Hohen Leite, einem Aussichtspunkt, der seinesgleichen sucht. Von hier bietet sich ein grandioses Panorama. Die Etappe endet schließlich in Neidenberga. Wer noch Zeit und Lust hat, kann dem nahe gelegenen Reitzengeschwenda mit seinem Volkskundemuseum und der schönen barocken Dorfkirche einen Besuch abstatten.

Auf der vierten Etappe verlassen wir Neidenberga und bewältigen eine steile Passage, die uns nach Steinsdorf und weiter nach St. Jacob führt. Letzteres Örtchen ist das kleinste am Stausee gelegene. Es geht weiter über Löhma bis zum Rohrbahnübergang. Abermals genießen wir eine wunderbare Aussicht auf Hohenwarte, dem Ausgangspunkt unserer Reise. Nun ist es nur noch ein kurzes Wegstück, bis die Wanderung an der Staumauer ihr Ende nimmt.

Bildnachweis: Toni Wöhrl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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