Hohe Ward, Hiltruper See und Davert: Schöne Rundtour im Münsterland


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑290m  ↓290m
Wanderweg von Rinkerode in die Davert

Ausgehend von Rinkerode, einem Ortsteil der Stadt Drensteinfurt im Kreis Warendorf, wollen wir heute eine schöne Tagesroute durch das Münsterland wandern. Die ebene Route führt uns durch die Hohe Ward, die ausgedehnte und meist naturnah bewaldete Flachmulde Davert und vorbei am Wasserschloss Haus Borg und Haus Bisping.

Wir starten unsere Wanderung vor der Pfarrkirche St. Pankratius in Rinkerode. Von hier aus biegen wir auf die Albersloher Straße ein und folgen dieser in einer Linkskurve. Wir überwandern die Gleise und biegen dann direkt nach links auf den Pröbstingweg ab.

Nach etwa 400 Metern halten wir uns rechts und wandern auf den Weg Hemmer, der uns nun aus dem Ort heraus leitet. Entlang an Feldern und vereinzelt stehenden Häusern folgen wir der Route. Dann gelangen wir an eine Weggabelung und wählen den linken Weg. Etwas später, nachdem wir den Flaggenbach passiert haben, halten wir uns rechts.

Gen Nordosten folgen wir unserem Weg weiter über weite Felder. An der nächsten Abbiegung halten wir uns links. So gelangen wir zum Waldrand. Wir durchwandern die Hohe Ward gen Nordosten. Das ausgedehnte Waldgebiet auf sandigem Boden ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Münsteraner. Wir überqueren den Emmagraben und biegen bald nach links auf den Pfad Hohe Ward ein. Dieser führt uns vorbei am Historischen Wasserwerk Hohe Ward.

Dann wandern wir abermals über die Gleise und vorbei am Hiltruper See. Bis 1925 wurden hier Forellen gezüchtet. Auf Höhe des Spielplatzes am See angekommen, biegen wir nach links in einen Pfad ein. Dieser führt uns durch den Mischwald auf die Westfalenstraße.

Wir wandern diese etwa 200 Meter und biegen dann nach rechts auf den Heidhornweg ein. Dieser führt uns vorbei am Haus Heidhorn in die Davert, das größte zusammenhängende Waldgebiet im Münsterland. Hier haben Wildschweine, Rehe, Damwild und einige seltene Vogelarten, wie der Wespenbussard, ihr zu Hause.

Wir treffen auf den Weg Nottebrock und biegen nach links auf einen Pfad ein. Etwa 300 Meter später wandern wir nach rechts. Dann biegen wir bei Drüffel abermals nach links ab und wandern an der nächsten Möglichkeit gleich wieder rechts. So führt uns unser Pfad durch das Waldgebiet. An den nächsten zwei Abbiegungen halten wir uns links und wandern dann für einen knappen Kilometer durch den Wald gen Südosten, bis wir wieder nach links abbiegen. Nahe am Waldrand biegen wir noch einmal nach rechts ab. Dann treffen wir auf den Weg Altendorf. Dieser führt uns am Wasserschloss Haus Borg entlang. Wir umwandern es auf dessen Ostseite und gelangen auf den Weg Hemmer. Dann biegen wir nach links auf die Straße Altendorf ein.

Vorbei am Wasserschloss Haus Bisping wandern wir wieder in Richtung Ortskern. Über den Weg Altendorf überwandern wir den Molkereigraben und gelangen bald auf die Alte Dorfstraße, die uns zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung an der Kirche leitet.

Bildnachweis: Von Rainer Halama [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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