Hochalbpfad Tieringer Hörnle (Lochenhörnle)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑361m  ↓361m
Hochalbpfad Tieringer Hörnle

Tieringen liegt nordwestlich von Meßstetten, zu dem es gehört. Wir starten nördlich am Ortsrand bei den Parkplätzen an der Schlichemhalle. Benachbart sind auch gleich zwei Grillplätze. Ganz frisch können wir uns am Barfußpfad an der Schlichem, der wir ihrer Quelle entgegen folgen werden, auf den Weg machen.

Es geht entlang des kleinen Bächleins mit Wiesen- und Uferbewuchsbegleitung. Dort, wo das Wasser aus dem Berg in ein Becken läuft und für die zweite Erfrischung der Runde sorgt, ist die Schlichem-Quelle. In der Nähe ist erneut eine Grillstelle und es gibt eine Schutzhütte. Die Schlichem misst insgesamt rund 34km und mündet bei Epfendorf in den Neckar.

Es geht nun in den Wald hinauf, Buchen und Tannen haben sich schon lange vor uns hier platziert. Wir treffen auf eine Kalksteinhöhle mit dem Namen Hohler Backofen. Haben wir die Hochfläche erreicht, belohnt eine schöne Aussicht. Im Süden schauen wir in die Alpen, westlich lässt sich manchmal der Feldberg (1.493m) blicken. Kurz drauf kommen wir zur Berghütte mit Gastronomie, nahe bei einem Tennisheim.

Der Weg lenkt uns gen Norden und dann gen Osten. Wir folgen die nächsten Kilometer der Albtraufkante. Wenn wir etwa 4,5km gegangen sind, erwartet uns der Aussichtspunkt Schinderlucke.

Nach etwa 6,2km sind wir am Lochenhörnle (956m). Das Lochenhörnle, auch Tieringer Hörnle genannt, markiert den nördlichen Punkt unserer Runde. Es bildet einen Bergkopf am Trauf über dem Eyachtal. Am nördlichen Hörnlefuß erstreckt sich ein Felsenmeer. Wir blicken ins Eyachtal und das Vorland der Schwäbischen Alb. Die Lochen haben die zwei markanten Punkte: den Lochenstein (963m) und das östliche Lochenhörnle.

Dann erleben wir den Osttrauf mit einigen schönen Aussichtsmöglichkeiten und kommen ins Naturschutzgebiet Hülenbuch. Wiesen und ein Stück Bannwald sind weitere Weggefährten auf dem Rückweg zum Barfußpfad. Tieringen, mit seinen rund 1.000 Seelen, ist ein anerkannter Erholungsort mit einem Familienferiendorf nordwestlich des Ortskerns und in dem steht die Kirche mitten im Dorf.

Bildnachweis: Von qwesy qwesy [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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