Hirschberger Schwabe-Weg (Arnsberger Wald)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 24 Min.
Höhenmeter ca. ↑272m  ↓272m
Schwabe-Weg in Hirschberg (Warstein, Sauerland)

Ehrlich gesagt konnten wir nicht herausfinden, warum der Schwabe-Weg nun Schwabe-Weg heißt. Aber sei’s drum: Diese Rundwanderung im Warsteiner Stadtteil Hirschberg heißt Schwabe-Weg und ist deshalb mit einem S im Kreis markiert.

Die Tour ist ab dem alten Rathaus Hirschberg in der Arnsberger Straße ausgeschildert. Wir halten uns südwärts in die Straße Berghang und biegen dann nach links in den Pretterweg und weiter in den Wolterssiepen zur Bermecke.

Der Schwabe-Weg passiert das Bermecketal auf Höhe des Gasthofs Birkenhof und wir wandern weiter zum Hirschberger Kohlenmeiler im Hirschberger Stadtwald. Der Sauerländische Gebirgsverein hat hier einen Schaumeiler und eine originalgetreue Köhlerhütte errichtet. Den Mittelpunkt des Geländes bildet das 1984 von SGV-Wanderfreunden in Eigenleistung erbaute Schutzdach.

Nicht nur die Natur in nächster Umgebung, sondern auch der schöne Blick auf Hirschberg tragen zu der besonderen Atmosphäre dieses Ortes bei. Damit sich der Besucher vor Ort über das Köhlerhandwerk informieren kann, sind mehrere Schautafeln aufgestellt worden.

Vom Kohlenmeiler wandern wir in westliche Richtung zum Wackertal und kommen dann zur Landstraße L 735, die Warstein mit Oeventrop verbindet. Hinter der Landstraße stoßen wir auf den Alten Arnsberger Weg, dem wir ein Stück folgen, um schließlich nach rechts abzubiegen.

Jetzt geht es fast wie mit einem Lineal gezogen geradeaus durch den östlichen Arnsberger Wald, Später hält man sich wieder rechts und wandert zurück nach Hirschberg. Hier passieren wir die Bache, einen der Quellflüsse der Heve, und wandern in den Ortskern, der sich rund um die katholische Pfarrkirche St. Christoph erstreckt.

Chorraum und erstes Joch der Christophkirche stammen noch aus Vorgängerbauten des 14. Jahrhunderts. Das barocke Südportal stammt aus dem 17. Jahrhundert. Chorwände und -gewölbe sind mit üppigem Stuck verziert, der das himmlische Jerusalem darstellen soll.

Bildnachweis: Von Dominik Schäfer [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

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