Himmelsstürmer-Route (Wandertrilogie Allgäu)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 368 km
Gehzeit o. Pause: 104 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑15607m  ↓15607m
Wandertrilogie Allgäu: Himmelsstürmer-Route

Im wahrsten Sinne des Wortes den Himmel stürmen – die Himmelsstürmer-Route als Teil der Wandertrilogie Allgäu führt den Wanderer in die Gebirgslandschaften des Allgäus, eröffnet ihm eine atemberaubende Natur und unglaubliche Panoramen.

In den schroffen Gipfelwelten des Allgäus versprechen Abgeschiedenheit und einzigartige Schauspiele Erholung vom Alltag. Darüber hinaus präsentiert sich die Himmelsstürmer-Route als anspruchsvoller Fernwanderweg, der nur von geübten und ambitionierten Wanderern begangen werden sollte.

Auf der Himmelsstürmer-Route in die Allgäuer Alpen

Die Himmelsstürmer-Route umfasst eine Strecke von 342 Kilometern. Sie ist in 24 Etappen eingeteilt. Jede einzelne stellt für den Wanderer eine Herausforderung dar, zumal auf jeder Etappe etliche Höhenmeter bewältigt werden müssen. Die Himmelsstürmer-Route beginnt in Halblech am Fuße des oberbayerischen Ammergebirges. Vorbei an der Kenzenhütte geht es auf der ersten Etappe bereits hinauf in alpine Höhen.

Weiter geht es nach Füssen zu den berühmten Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau, die einen fantastischen Anblick bieten. Der weitere Weg führt nach Pfronten und dann weiter über Oy-Mittelberg, Petersthal am Rottachsee, Rettenberg und Gunzesried.

Nach einem Abstecher zur beeindruckenden Starzlachklamm setzen wir den Weg fort nach Kempten. Der Fernwanderweg führt uns durch blühende Felder und Wiesen, streckenweise durch dichten Wald. Besonders malerisch gestaltet sich der Weg entlang der Wertach, der uns nach Oy-Mittelberg führt. Wir erreichen Marktoberdorf und anschließend Stötten, wo wir eine herrliche Fernsicht genießen können.

Wunderbar eröffnet sich dem Wanderer bei Immenstadt der Blick auf den Großen Alpsee. Weiter geht es auf der Himmelsstürmer-Route nach Oberstaufen. Von hier aus kann der Wanderer die Nagelfluhkette, das Rindalphorn und den Seelekopf bewundern.

Besonders anspruchsvoll gestaltet sich der Fernwanderweg im Umfeld des Heidekopfs. Hier bildet der Weg eine Felspassage, die für ambitionierte Wanderer wie geschaffen ist. Weiter geht der Weg über die Alpgipfel, durch das Hochmoor und über Fischen nach Oberstdorf. Ein besonderes Highlight bildet das Edmund-Probst-Haus, das einen wunderbaren Blick auf das Nebelhorn eröffnet.

Bergauf geht es auf einer besonders schönen Wegstrecke zur Schwarzenberghütte, bevor es im weiteren Verlauf vorbei am Schleierfall ins Tannheimer Tal geht. Einen wunderbaren Ausblick können Wanderer abermals vom Aussichtsgipfel Aggenstein genießen. In Pfronten ist das Ziel dieses außergewöhnlichen Fernwanderwegs erreicht.

Bildnachweis: Von Kauk0r [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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