Herresbach

Der Nordwesten der Vordereifel stößt bei Herresbach an die Hocheifel. Die zu Herresbach zählende Döttinger Höhe an der Nordschleife des Nürburgrings markiert den Übergang zur Verbandsgemeinde Adenau. Die Gemarkungsgrenze verläuft weiter nördlich über den Gipfel der Hohen Acht (747m).

In Döttingen ist 1863 die katholische Kapelle St. Lüfthildis als Bruchsteinsaal entstanden. Aus der Vorgängerkapelle stammt der barocke Altar aus dem Jahr 1697. Lüfthildis erscheint auch als Liuthildis aus Bonn und ist eine rheinische Lokalheilige, die mit Spindel dargestellt wird. Aus gutem Hause stammend, soll sie eine mildtätige Einsiedlerin gewesen sein. Mit der Spindel soll sie Ohrenleiden gelindert haben. Auch ist sie Patronin für Kopf- und Augenleiden.

Auch in Herresbach selbst fällt der Blick zuerst auf ein sakrales Gebäude. Die katholische Schutzengelkapelle wurde 1843 aus Bruchsteinen erbaut. Eine Vorgängerkapelle. die bereits 1656 erwähnt wurde, musste zuvor wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

In Herresbach lädt der Weitblick-Wanderweg zum Erkunden der Schnittfläche von Vordereifel und Hocheifel ein. Der Weiblick-Wanderweg beginnt in der Ortsmitte von Herresbach. Man folge dem Turmsymbol in Richtung Siebenbach durch das Eschbachtal nach Eschbach. Nun geht es bergan zur Hohen Acht und hinauf auf den Kaiser-Wilhelm-Turm. Da gibt es dann den Weitblick über Eifel, Hunsrück bis in den Westerwald und bei guten Witterungsbedingungen bis zum Dom in Köln.