Heiligenhaus

Heiligenhaus liegt im Städtedreieck von Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Die Gemeinde Heiligenhaus bekam 1947 das Stadtrecht und heuten leben ca. 25.500 Menschen rund um die St. Suitbertus Kirche, die aufgrund des weithin sichtbaren Turmhelms auch gerne Heiligenhauser Dom genannt wird.

Die katholische Pfarrkirche St. Suitbertus wurde 1896-98 errichtet mit einem Anbau aus den 1970er Jahren bei dem die Glaskunst in einigen Fensters hinzukam. Der Sakralbau entstand im Stil der Neugotik, ist dreischiffig und hat einen hohen Turm mit Wichhäuschen. Im Inneren wurde die damals ebenfalls neugotische Ausstattung weitestgehend bei Renovierungen zurückgenommen. Das Kircheninnere ist geprägt durch die Glaskunst von Wilhelm Buschulte, einem Glaskünstler der Moderne. Durch die Fenster bricht sich das Licht ins Innere Bahn und so wirkt der sakrale Raum zu fast jeder Stunde anders.

Ebenfalls in der Hauptstraße steht die Alte Kirche. Die 1780 geweihte Alte Kirche ist die evangelische Kirche von Heiligenhaus. Die barocke Saalkirche ist schlicht gehalten und zeigt als schmucke Elemente den Altar und die Kanzel dahinter.

Am Radwanderweg Panoramaradweg Niederbergbahn steht die erste Waggonbrücke, die in Deutschland aufgestellt wurde. Die Waggonbrücke Heiligenhaus wurde 2009 über der Bahnhofstraße errichtet. Die Bezeichnung Waggonbrücke ist so wörtlich zu nehmen, weil die Brücke aus einem Eisenbahnwagen besteht. Der Waggon ist der Überbau und mit seinen Radsätzen steht er auf den Widerlagern. Der vierachsige Drehgestell-Flachwagen wurde für seinen Einsatz als Brücke entsprechend aufbereitet.