Heidjerpfad Nord: Zum Heiligen Hain


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Länge: 13.49km
Gehzeit: 02:58h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wir wandern eine schnuckelige Runde in der Südheide Gifhorns und zwar nördlich von Wahrenholz. Es gibt auch noch einen südlichen Heidjerpfad. Beide Heidjerpfade sind als kulturhistorische Rad- und Wanderwege ausgelegt und führen entlang der Besonderheiten dieser vielseitigen Heidelandschaft mit der Artenvielfalt von allem, was kreucht und fleucht.

Die Gemeinde Wahrenholz ist Teil der Samtgemeinde Wesendorf und unter dem Titel „Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land“ werden einige Projekte mit „Lust auf Heimat“ umgesetzt. Das kam beispielsweise auch der Erhaltung und Erneuerung der Wassermühle an der Ise in Wahrenholz zugute. Zur Mühle am östlichen Ortsrand und an der Ise, in der Hauptstraße 66, sei ein Abstecher empfohlen. Die Mühle lieg auch an der Niedersächsischen Mühlenstraße. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1888.

Das GPS startet die Tour an der Ecke Bahnhofstraße/Schützenstraße und führt gen Norden, an der Alten Schmiede und dem Friedhof vorbei in die Ortsmitte. Hier könnten wir den Abstecher machen, zur St. Nicolai und Catharinenkirche mit Wurzeln im 13. Jahrhundert, der Mühle und dem Gemeindebüro, an die Ise und den Standort, wo einst eine Burg war und heute Wiese ist.

Die Wanderung folgt der Betzhorner Straße und die Runde öffnet sich, wen wir in die Wiesenstraße nach rechts biegen. Wo Bruno in die Ise mündet, wandern wir durch Aue, kommen über Bruno und sind im Landschaftsschutzgebiet Ostheide. Wiesen und den Wald Emmer Leu lernen wir als nächstes kennen.

Durch die malerische Heidelandschaft macht die Runde ihren Nordbogen und wir kommen durch den Niederungsbereich Oerrelbach ins oft gepriesene, gemalte, abgelichtete und in Prosa beschriebene Naturschutzgebiet Heiliger Hain (56ha) mit seiner fantastischen lila Laune im August und den kontrastreichen Wacholderbüschen, die in den spätsommerblauen Himmel zeigen. Im Heiligen Hain erreichen wir auch 81m Höhe und den Hermann Löns-Gedenkstein. Der Heidedichter weilte 1912 für einige Monate in Wahrenholz.

Es gibt ein Baudenkmal im Heiligen Hain, einen Schafstall aus dem 17. Jahrhundert, der noch bis in die 1950er den Schafen Unterstand bot. Etliche Wanderwege führen durch die bezaubernde Heidelandschaft. Durch Betzhorn kommen wir nach Wahrenholz zurück.

Bildnachweis: Von ArtMechanic [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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