Hammerstein (Hückeswagen)

Hammerstein liegt direkt an der Wuppertalsperre und besteht heute nur noch aus einem Haus, das sinnigerweise auch Haus Hammerstein heißt. Der Rest des Örtchens ist beim Bau der Wuppertalsperre abgetragen worden, darunter auch der Gutshof, den einst das Adelsgeschlecht Hammerstein kaufte, woraufhin sich ein kleiner Ort namens Hammerstein entwickelte.

Übrig ist wie erwähnt nur noch das Haus Hammerstein, das im 19. Jahrhundert als Wohnhaus erbaut wurde und in der Nachkriegszeit als Hotel mit bundesweitem Renommee geführt wurde. Im Gästebuch aus dieser Zeit stehen illustre Namen wie Konrad Adenauer, Inge Meysel, Peter Frankenfeld und Anneliese Rothenberger. In den 1980er Jahren kaufte der Landesverband der Lebenshilfe Haus Hammerstein und betreibt hier heute ein Hotel und Bildungshaus.

Geht man von Haus Hammerstein in westliche Richtung entlang der Wuppertalsperre, kommt man zur Dörpe-Vorsperre. Hier befindet sich an der Ortslage Am Bilstein ein mit Geländern gesicherter Aussichtspunkt mit schönem Panoramablick auf die Wuppertalsperre.

Unweit von diesem Aussichtspunkt etwas nach hinten versetzt finden sich Reste der mittelalterlichen Ringwallanlage am Bilstein. Von der Befestigung, die am Ende des Dörpetals errichtet wurde, sind nur noch Reste des Abschnittswalls erhalten. Der Wall war gut vierzig Meter lang, davor befand sich ein zehn Meter breiter Graben.