Dieser Premiumwanderweg der Habichtswald-Extratouren heißt „H10 Über den Dächern der Stadt“ und zeichnet sich durch seine Abwechslung aus. Die Stadt östlich ist Kassel und die Route führt zum Herkules-Denkmal im Bergpark Wilhelmshöhe. Natur mit Mischwald, Wiesen und Weiher sowie Felsen und aussichtsreiche Höhen nebst Kultur mit Historie kennzeichnen diese wunderschöne Rundwanderung im Naturpark Habichtswald, als Teil des Westhessischen Berglands.
Los geht’s beim Aussichtsturm Hohes Gras (Öffnungszeiten) auf 615m. Das ist der höchste Berg im Habichtswald und gehört zum Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Der Aussichtsturm misst knapp 31m und wurde 1890 eingeweiht. Der obere Aufbau stammt aus der Zeit 1969/70. Durch die gewachsenen Bäume ist eine durchweg freie Rundumsicht nicht mehr gewährt. Durch die Wipfel blitzen teilweise durch: Rothaargebirge, Eggegebirge, Reinhardswald und Harz sowie die Rhön, um nur einige zu nennen.
In der ersten Hälfte der Runde wandern wir abwärts. Es geht mit dem Uhrzeigersinn durch den Mischwald. Dabei kommen wir durch den herrlichen Mischwald zum Wanderparkplatz Roter Stollen, über die Ehlener Straße, zur Wanderrast Loipenhaus und um das Sichelbachbecken herum. Nach rund 4km sind wir beim Herkules-Besucherzentrum im Bergpark Wilhelmshöhe.
Der Herkules auf dem Karlsberg steht mit dem Bergpark in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Das monumentale barocke Bauwerk (1701-1717) besteht aus einer Grotte, wo die Wasserspiele starten, dem oktogonalen, offen gestalteten „Schloss“ sowie dem rund 8,25m hohen Herkules aus Kupfer an der Spitze. Er ist auch Wahrzeichen von Kassel.
Wir folgen dem Sichelbach nach Neuholland, das von Wiesen und Streuobst umgeben ist, und wandern mit dem Aschgraben durch den Hangwald zum See Asch. Weiter abwärts gelangen wir ins Druseltal mit der Stadtbahnstation. Von hier käme man im Nu in Kassels Mitte. Wir streifen eine Parklandschaft mit uralten Huteeichen und das Schutzgebiet Dönche, wo wir den tiefsten Punkt der Rundwanderung haben.
Am Rand von Brasselsberg queren wir den Dönchebach und wandern entlang klangvoller Felsen wie Porta Lpidaria, Kaffeemühle und Teufelsmauer mit Waldbegleitung an den Rand des Naturschutzgebiets Hirzstein, das auch einen offenen Basaltsteinbruch umfasst.
Linkerhand ist die A44. Wir wandern ansteigend durch das malerische Kerbtal des Firnsbachs, dessen Lauf wir zweimal queren. In der Gegend, so auch im Firnsbachtal, wurde Braunkohle abgebaut, um beispielsweise die Glashütten zu bedienen. Wir kommen an einer Rettungsstation vorbei, dem gastronomischen Herbsthäuschen, der Konrad-Göbel-Hütte und schließlich zum Hohen Gras zurück.
Bildnachweis: Von Baummapper [CC BY-SA 3.0 DE] via Wikimedia Commons
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