Habichtswaldsteig-Extratour 3: Auf das Dach des Habichtswalds (Hohes Gras)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑272m  ↓272m
Habichtswaldsteig-Extratour 3: Hohes Gras

Das Hohe Gras (615m) ist der höchste Berg im Habichtswald, einem Mittelgebirge, das sich westlich von Kassel erstreckt. Wir starten unsere Tour auf der Habichtswald-Extratour in Dörnberg, einem Ortsteil der Gemeinde Habichtswald.

Es geht los am Wanderparkplatz Horstweg. Wir wandern in Richtung Igelsburg (466m) und kommen auf unserem Weg zum Silbersee. Hier wurde einst Basalt abgebaut. In der entstandenen Grube bildete sich der See, der heute eine malerische Kulisse für eine erste Zwischenrast bietet.

Am Silbersee halten wir uns in südliche Richtung. Es geht entlang des alten Bergbaugebiets zum Loipenhaus am Großen Steinhaufen (597m), wo ein Wanderparkplatz einen alternativen Einstieg in unsere Extratour am Habichtswaldsteig bietet.

Am Loipenhaus wechseln wir von Dörnberg ins Stadtgebiet von Kassel und kreuzen wenig später die Landstraße L 3298. Man wandert zum Standort der im Zweiten Weltkrieg aufgegebenen Zeche Roter Stollen an der Nordwestflanke des Ziegenkopfs (565m) und steigt dann weiter hinauf zum Hohen Gras.

Das Hohe Gras erhebt sich im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe und liegt im Naturpark Habichtswald. Auf dem Hohen Gras wurde 1888-90 der Aussichtsturm Hohes Gras gebaut. Seit 1904 gibt es die Waldgaststätte Hohes Gras. Man kann das Hohe Gras mit dem Auto ansteuern, so dass auch hier ein Einstieg in die Extratour möglich ist.

Die Aussichtsplattform wird seit Jahrzehnten von den umgebenden Bäumen überragt, was den Blick stark einschränkt. Dennoch erkennt man vom Aussichtsturm Hohes Gras bei guter Sicht das Rothaargebirge im Westen, Teile des Eggegebirges im Nordwesten, den Solling im Norden, Reinhardswald und Harz im Nordosten, Kaufunger Wald und Hoher Meißner im Osten sowie zwischen Ästen teilweise die Rhön im Südosten.

Weiter geht es zum Essigberg (598m). Wegen des 186m hohen Fernmeldeturms Habichtswald, dem zweithöchsten Typenturm Deutschlands, ist der Essigberg eine weithin sichtbare Landmarke. Vom Gipfelbereich des Essigbergs lassen sich erneute schöne Aussichten genießen.

Wir wandern jetzt wieder in nördliche Richtung auf den Wuhlhagen (562m) zu und kommen dann kurz vor unserem Ziel noch einmal zu einem schönen Fleckchen: dem Höllchen. Das Höllchen ist ein Natursee in einem ehemaligen Basaltsteinbruch.

Bildnachweis: Von Presse03 [GFDL] via Wikimedia Commons

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