Haarbachwald, Hetzleser Berg und Streitbaum Rundtour (Neunkirchen am Brand)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑336m  ↓336m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nordöstlich von Neunkirchen am Brand erstreckt sich der Haarbachwald, den wir heute kennenlernen werden. Der Wald liegt in der Gemeinde Hetzles, im Landkreis Forchheim. Wir gehen über luftige Höhen (400 – 550m) mit Wald und Aussichten rund um den Lindelberg, dann geht es hinunter durch Hetzles und Großenbuch (Markt Neunkirchen a. Brand) in Lagen von 300-400m. Auch treffen wir auf das Naturschutzgebiet Laubmischwald am Hetzleser Berg.

Start ist auf einem Parkplatz an der FO28, nahe der Bushaltestelle Vogelhof. Wald und kultivierte Landschaft liegen zwischen uns und dem Flugplatz Hetzleser Berg, einem Tafelberg. Auf dem Sonderlandeplatz können nur Segelflugzeuge starten, bzw. landen.

Nach rund 3,5km sind wir am Rand des Naturschutzgebiets Laubmischwald am Hetzleser Berg. Das NSG hat rund 18ha und zu den Schutzzielen gehört neben dem Laubmischwald, die Kalkflachmoorbereiche, die von den Bäumen umrahmt werden. Sonntags lockt zur Einkehr  die Waldschänke am Streitbaum am Hetzleser Berg (549m). Am Hetzleser Berg wurde ein Kulturweg eingerichtet, der den Kopfeichenbestand in den Mittelpunkt stellt. Rund 11.000 Kopfeichen, so eine Schätzung, gäbe es in der Gemeinde Hetzles. Wir halten die Augen offen!

Wir lassen Höhenmeter und durchqueren Hetzles. Entlang der Hauptstraße zum Beispiel, stehen einige Häuser ab dem 18. Jh. unter Denkmalschutz. Es geht an der Dorflinde vorbei und in östliche Richtung aus dem Örtchen raus, via Bitterbachweg.

Dem Bitterbach folgen wir ein kurzes Weilchen, überqueren den Haarbach und kommen nach Großenbuch, durch die Zuckergasse und den Kleinsendelbacher Weg wieder raus. Wollten wir im Ort verweilen, könnten wir beim Entenweiher einen kleinen Abstecher zur katholischen Filialkirche St. Johannes unternehmen, die mit Zwiebelhaube im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde - ist auch mal interessant zu sehen.

Feldflur und Wald bringen uns wieder aufwärts. An Aussichtsmöglichen vorbei geht es zum Lindelberg (545m) und zurück zum Vogelhof.

Bildnachweis: Von - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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