Höhenklimaweg Schluchsee Hotzenweg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 5 Min.
Höhenmeter ca. ↑211m  ↓211m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Schluchsee ist mit 514ha Fläche der größte See im Schwarzwald und etwa vier Mal so groß wie der nördlich davon gelegene Titisee. Der Höhenklimaweg Schluchsee startet wie die anderen Höhenklimawege im Schwarzwald auch an einem Kurhaus, nämlich dem Kurhaus Schluchsee.

Vom Kurhaus in Schluchsee aus halten wir uns in südliche Richtung und gehen durch die Straße Kirchplatz. Hier stehen ein Springbrunnen und die katholische St. Nikolaus Kirche mit ihrem Turm aus dem Jahr 1275. Der angrenzende Kirchenbau erfolgte 1979-80 auf einem siebeneckigen Grundriss. Das Innenraumerlebnis ist schon irgendwie besonders.

Dann gehen wir entlang der Faulenfürster Straße und verlassen Schluchsee in östlicher und nordöstlicher Richtung. Die Straße führt uns auf den Spannerhausweg sowie in den lichten Wald hinein über einen Wander- und Forstweg. Es geht bergauf zum Faulenfürster Eck. An der Straße nach Faulenfürst kommt der Hotzenweg ins Spiel, auf den biegen wir aber erst später ein. Wir nehmen den Weg, der ganz spitz nach rechts abzweigt. Wir sind rund 2,8km gegangen und auf 1042m. Der höchste Punkt der Runde kommt noch und zwar nach weiteren rund 600m und wir sind auf 1071m.

Vom Grenzweg biegen wir auf den Glasweg ein und von dem auf den Hotzenweg. Wanderrichtung ist gen Süden und es geht wieder hinunter. Die Kreisstraße zwischen Schluchsee und Faulenfürst wird passiert. Wir sind auf dem Weg nach Seebrugg, auch auf einem kleinen Waldpfad. Die Rastbank am Hotzenweg lädt zum Verschnaufen ein und wir genießen den Seeblick.

Der Höhenklimaweg leitet uns auf den Kohlgrubenweg, mit einem Walderlebnispfad, in Richtung Schluchsee. In Schluchsee kommen wir an der Schluchseehalle vorbei und ins Zentrum zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Übrigens gab es einst einen Hotzenwald und der lag ganz im Süden des Südschwarzwaldes. Als Hotzen wurde wohl einst ein raues Wolltuch bezeichnet sowie später auch die weite Pluderhose der Hauensteiner Bauern, die im Hotzenwald in der ehemaligen Grafschaft Hauenstein, lebten.

Bildnachweis: Von Dg-505 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Vgwort