Grenzgängerweg im Dahner Felsenland


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑223m  ↓223m
Grenzgängerweg Beschilderung Markierung Wegzeichen

Entlang der deutsch-französischen Grenze verläuft der rund sieben Kilometer lange Grenzgängerweg im Dahner Felsenland. Die abwechslungsreiche Natur fasziniert. Darüber hinaus sorgen die vielen Grenzgeschichten, die auf den Hinweistafeln nachgelesen werden können, für zusätzliche Unterhaltung.

Der Grenzgängerweg ist ein beliebter Wanderweg im Dahner Felsenland. Das besondere Abenteuer für Groß und Klein besteht in der Überschreitung der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Auch wenn dies heute ein kaum noch merklicher Akt ist, so wird dieses Thema auf dem Rundwanderweg unterhaltsam aufbereitet.

Während der rund sieben Kilometer langen Wanderung finden wir am Wegesrand immer wieder Informationstafeln, die spannende Anekdoten rund um die deutsch-französische Grenzgeschichte für uns bereithalten. Dazu beinhaltet die abwechslungsreiche Route auch einige Naturschönheiten und kulturelle Highlights.

Wegbeschreibung für den Grenzgängerweg im Pfälzerwald

Wir beginnen unsere Wanderung bei Nothweiler, wo wir bereits nach wenigen Metern die deutsch-französische Grenze überqueren. Danach führt uns der Weg durch das romantische Tal, bis wir das Forsthaus Litschhof passieren. Weiter geht es als nächstes zum Parkplatz am Col du Litschhof. Hier finden wir eine Schutzhütte mit anschließendem Rastplatz vor, ideal, um eine kurze Pause einzulegen und die schöne Landschaft um uns herum zu genießen.

Nachdem wir Kraft gesammelt haben, folgt ein etwas mühseligerer Teil der Wanderung: Steil geht es bergauf auf den 498 Meter hohen Kappelstein. Dabei lohnt es sich, immer wieder innezuhalten, um die Aussicht auf die in Deutschland gelegenen Wegelnburg sowie die beiden französischen Burgen Hohenburg und Löwenstein zu genießen.

Weiter führt uns der Weg teilweise direkt entlang der Grenzlinie, ehe wir wieder bergab wandern bis zum Besucherbergwerk Eisenerzgrube Nothweiler. Dieses ist in den Sommermonaten geöffnet und unbedingt einen Besuch wert.

Nachdem wir „unter Tage“ waren, führt uns der Weg wieder zurück nach Nothweiler. Die schöne historische Altstadt mit den Fachwerkhäusern und dem schönen Zeppelinbrunnen in der Ortsmitte lädt zum Verweilen ein. Zurück am Wanderparkplatz endet unsere Wanderung auf dem Grenzgängerweg.

Bildnachweis: Von Lokilech [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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