Frankfurt-Riederwald

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Ein kleiner, baulich aber sehr interessanter Stadtteil von Frankfurt ist Riederwald, benannt nach dem Ried, auf dem es errichtet wurde, nämlich auf Schwemmland des Mains. Die Riederwald-Siedlung entstand planmäßig auf dem Reißbrett zusammen mit der Einrichtung des Frankfurter Osthafens.

Nicht nur für Architekturstudenten interessant ist die Siedlungsstruktur in Riederwald, die sich seit Erbauung kaum verändert hat. Zweigeschossige Doppelhausgruppen mit hohen Mansardendächern wurden errichtet. Die Bauart mit aufgelockerten Blocks wird auch Heimatstil genannt. Seinerzeit entstanden in Ballungsgebieten Gartenstädte. Die Mehrfamilienhäuser sind mit Gärten ausgestattet. Hinter den Häuserreihen befinden sich in Riederwald oft Grünflächen.

Eine Besonderheit in der Stadtarchitektur ist der Engelsplatz mit dem Torhaus in der Schäfflestraße. Die im Rechteck stehenden Häuserreihen haben den öffentlichen Verkehrsraum umschlossen und die Gärten zeigen nach außen. Im Westen Riederwalds überwiegt das neuere Bauen – Flachdachhäuser.

Seckbach liegt nördlich von Riederwald, dazwischen befindet sich das Riederwaldstadion (gebräuchlich Riederwald zugeordnet, aber in der Gemarkung Seckbach), wo die Eintracht Frankfurt trainiert. Nahe an der Grenze zu Seckbach liegt auch das Feuchtbiotop Riederbruch. Entstanden durch Altarme des Mains, die versumpft sind und Platz schufen für einen Auenwald.