Fellberg-Rundwanderung (Steinach, Thüringen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑342m  ↓342m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Fellberg (842m) liegt bei Steinach und das wiederum ist an der Steinach, in Thüringen, südlich von Lauscha und Neuhaus am Rennweg, verbunden durch eine Schiene, die weiter gen Süden via Blechhammer nach Sonneberg führt.

Um uns auch geologisch zu verorten: wir sind an der Nahtstelle zwischen Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Wintertourismus ist in Steinach angesagt. Wir wandern zur Fellberg-Großhütte. Früher wurde in Steinach Eisenerz und Griffelschiefer abgebaut. Jetzt rutscht man über die Erdkruste bei der Skiarena Silbersattel, dem größten Skigebiet Thüringens.

Mit der Uhr lassen wir uns knapp fünf Kilometer Zeit, um von 544m auf rund 844m aufzusteigen und über die Skiarena-Stationen zurück. Parken kann man am Stadion. Von dort geht’s am Hochseilgarten und Beschneiungsteich vorbei durch den Wald zur Fellberg-Großhütte, die nach etwa 3,8km erreicht ist. Es gab da mal eine Baude.

Aussichtsreich wandern wir zur Bergstation der Skiarena Silbersattel mit Fellbergalm (vorher Öffnungszeiten checken). Wenn kein Ski gefahren werden kann, ist unter dem Namen Thüringen-alpin die Rennsteig-Bikearena in Betrieb. Wir strecken die Hufe am Aussichtspunkt Milonsruh und lassen den Blick über die Täler, Dörfchen darin, und Hügel schweifen. 

Weitere Aussichten haben wir, wenn wir via Bremsberg wandern. Wir stoßen auf die Straße zum Silbersattel und die Postbaude. Biegen davor nochmal ab und drehen eine Runde über den Weg Land zur Aussicht „Blick vom Land“, bevor wir zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Wenn wir schon mal in Steinach sind, können wir dem Schiefermuseum im Neuen Schloss einen Besuch abstatten. In dem Gebäude ist auch als Museum die Spielzeugschachtel. In Steinach steht die Kirche St. Peter und Paul, die 1899 geweiht wurde. Oder aber wir suchen den „Nackten Mann am Sportplatz“ auf und recherchieren über die Figur und die Hintergründe des Künstlers und seiner Suche nach seinem Platz im Arbeiter- und Bauernstaat.

Bildnachweis: Von Schiefergriffel [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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