Familientraumtour Schliersberg und Schliersbergalm (Schliersee)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑517m  ↓517m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Familientraumtouren in der Ferienregion Tegernsee-Schliersee zeichnen sich normalerweise durch eine Länge von 2 bis 8km aus, die leicht auch für kurze Beine zu gehen sind. Eine der Ausnahmen steht heute auf unserem Tourenplan, nämlich die Runde hinauf auf den Schliersberg (1.256m) und zur Schliersbergalm.

Diese Rundwanderung ist etwas länger und hat einen merklicheren Anstieg zu verzeichnen. Wer nicht so viel gehen mag, kann per Seilbahn oder wenn es trocken ist mit der Sommerrodelbahn Wegstrecke einsparen.

Von 789m geht es auf den ersten 3,7km hinauf auf 1.256m, belohnt wird mit Weitsicht. Die Runde nördlich vom Schliersee beginnt in im Ortsteil Kalkgraben, nördlich vom Ort Schliersee. Alternativ kann man auch in Althausham starten. Von der Straße Kalkgraben biegen wir nach rechts ab und schlagen uns in die Natur.

Durch den Wald geht es hinauf zum 1.256m hohen Schliersberg, den wir nach etwa 3,7km erreicht haben. Der Gipfel des Schliersberg, den man auch unter dem Namen Rohnberg kennt, ist bewaldet und wir haben einen Ausblick bis ins Leitzachtal. Wir drehen eine kleine Runde, stoßen auf einem Teilstück auf den Weg, den wir zum Berg hinauf gegangen sind und biegen dann in Richtung Bergstation des Schliersberg ab zur Schliersbergalm. Da gibt es neben Speis und Trank auch herrliche Panoramaaussichten.

Über den Serpentinenweg wandern wir dann hinunter nach Schliersee und kommen über die Straße Dekan-Meier-Weg an der Talstation vorbei. Oder aber wir schwingen uns über die Sommerrodelbahn ins Tal hinab. Die Bahn kann nur bei Trockenheit befahren werden.

In Schliersees Ortsteil Neuhaus kommen wir über die Leitnerstraße an der evangelisch-lutherischen Christuskirche aus dem Jahr 1954 vorbei. Der Grundriss des interessanten Sakralbaus von Architekt Olaf Andreas Gulbransson (1916-1961), bekannt für seine offene Zeltarchitektur, entspricht einem unregelmäßigen Achteck. Durch Rechtsabbiegen in die Karl-Haider-Straße kommen wir nach Kalkgraben zurück.

Bildnachweis: Von Flodur63 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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