Erbsenbergweg: Rundtour in Wurmlingen


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑411m  ↓411m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wurmlingen im Landkreis Tuttlingen liegt nahe der Mündung des Faulenbachs in die Elta in einer Talweitung der westlichen Schwäbischen Alb. Und das tut es schon lange, nachweislich haben die Römer hier schon gebadet und die Reste davon sind erhalten. Wir schauen uns im historischen Wurmlingen um und blicken von oben herab.

Start ist in Wurmlingen an der Weilenstraße, die Kreuzung wo die Lupfenstraße und Am Talacker zustoßen. Von dort wandern wir gen Osten, über die Talheimer Straße, die Bahngleise und durch die Karlstraße zum Faulenbach. Dort biegen wir zur Schlosshalle und Konzenbergschule ab.

In der Schulstraße finden sich einige Baudenkmäler. Das Schulgebäude ist das ehemalige Schloss, das um 1595 durch den Konstanzer Domprobst Jakob Fugger neu errichtet wurde. Ein Stück weiter sehen wir die Alte Vogtei, unten gemauert und oben aus Fachwerk, im frühen 17. Jahrhundert erbaut. Gegenüber der Vogtei fällt ein Haus mit Staffelgiebel auf. Das Haus Hohbiel ist das älteste noch genutzte Gebäude von Wurmlingen und stammt aus der Zeit um 1300.

Wir kommen zur katholischen Pfarrkirche St. Gallus und St. Otmar. Der Unterbau des Kirchturms ist von 1499. In den 1780er Jahren wurde die klassizistische Kirche neu errichtet. In der Oberen Hauptstraße steht das Alte Rathaus, auch genannt Heilig Kreuz Kaplanei.

Durch diese Straße wandern wir an der Hirsch-Brauerei, 1782 gegründet, vorbei, kommen mit der Bettelbrücke über das Gleis und biegen nach rechts in die Eisenbahnstraße. Brunnen- und Riedstraße leiten aus der Stadt heraus ins Grüne auf den Altrankhaldeweg, mit Waldrand und offener Landschaft.

Mit Wald geht’s hinauf bis auf 866m, die wir nach rund 4,6km erreichen. Der Erbsenberg ist zwischen Weilheim und Wurmlingen. Wir biegen nach links in die Maßholdersteige und die Wanderrichtung führt gen Süden. Durch den Mischwald sind wir auf dem Aienbuchweg, von dem aus man die Keltenschanze Aienbuch erreicht, wo einst die Burg Wurmlingen stand.

In einem Bogen des Aienbuchweg biegen wir gen Süden ab, kommen über den Bärengraben auf den Weg Vor Boxlen, biegen von dem auch wieder gen Süden und kommen am Turnerheim nebst Spielplatz und Skihütte vorbei, können ein Stück weiter im Hölzle rasten.

Wir wandern mit dem Sträßchen stadteinwärts und treffen auf das Römische Bad von Wurmlingen. Über dem einstigen Bad entstand ein Schutzbau. Das Anwesen insgesamt bestand aus drei Häusern, aus vier Bauphasen. Bis zum Ausgangsort sind es von hier aus nur rund 500m.

Bildnachweis: Von Stefan-Xp [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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