Diese Wanderrunde startet beim Infozentrum Epprechtstein des Naturparks Fichtelgebirge. Wir wandern unter anderem zur Burgruine Epprechtstein auf dem etwa 798m hohen Berg im nördlichen Fichtelgebirge und westlich von Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel. Von dort hat man einen Rundblick über die Flurlandschaft mit Feldern, Wiesen und Dörfern sowie in die Höhenzüge.
Schon am Startpunkt beim Infozentrum bekommen wir einen schönen ersten Eindruck über diesen Landstrich, nämlich im Labyrinth aus Granitfelsen. Die Burg Epprechtstein steht auch auf einer abfallenden Granitplatte und ringsherum sind rund 20 Granit-Steinbrüche zu finden. Im Infozentrum wird man nicht nur zur Geologie etwas erfahren, sondern auch über Schlangen und Pilze beispielsweise.
Wir folgen dem GPS in die Runde im Uhrzeigersinn und wandern ab rund 660m ansteigend, treffen auf den Schlossbergweg durch den Wald im Naturpark Fichtelgebirge. Der ist übrigens rund 1.011km² groß und liegt im Dreiländereck Sachsen, Tschechien und Bayern sowie im Schnittpunkt von Thüringer Wald, Frankenwald, Oberpfälzer Wald und Erzgebirge. Rechts des Weges kann man einen kurzen Abstecher zum alten Forstwiesenbruch machen.
Unsere Route biegt in die Wolfspassage ein und wir kommen zum Wolfsfelsenbruch, der stillgelegt und offengelassen wurde. Hier hat sich ein kleiner See gebildet. Weiter des Wegs treffen wir auf den Lamitzlohweg, mit Abstechermöglichkeit zum eingefassten Lamitz-Brunnen. Die Lamitz startet an dieser Stelle ihren Lauf nach Kirchenlamitz und mündet schließlich bei Fattigau in die Saale.
Wir wandern in der Höhenlage einen Waldbogen, wandern absteigend, kommen über die Lamitz und wandern wieder ansteigend zur Burgruine hinauf. Dabei kommen wir zur Schutzhütte am Luisentisch, sind zwischen Steinbrüchen unterwegs auf dem Steinbruch-Rundwanderweg und durch Einbiegen auf den Rittersteig erreichen wir die Burgruine Epprechtstein aus dem 12. Jahrhundert. Die Gipfelburg zerfiel etwa ab dem 16. Jahrhundert. Es hat sich der Rest eines Wohnturms erhalten, der zur Aussichtsplattform wurde. Von oben hat man eine fantastische Aussicht zum Großen Kornberg und nach Schwarzenbach an der Saale, zum Beispiel, sowie bis zur Kösseine im Nordosten Bayerns.
Steil rauf folgt steil runter. Wir kommen zum Schlossbrunnen-Bruch, in dem noch der bräunlich-gelbe Epprechtsteingranit abgebaut wird. Schon bald sind wir am Infozentrum. Nördlich von hier ist die Förmitztalsperre ein weiteres mögliches Ziel.
Bildnachweis: Von Benreis [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons
Wir folgen dem Maskottchen Knolli! Acht Thementafeln erzählen uns auf dieser schönen Wanderrunde etwas über die Kartoffel. Start ist der Wanderparkplatz...
Diese Wanderung zeigt uns die Vielfalt des Fichtelgebirges, mit naturgewachsenem und gebauten sowie abgebautem Stein und mit Aussichten. Der Waldsteingipfel...
Die Förmitztalsperre baute der Freistaat Bayern zwischen 1973 und 1978 hauptsächlich zur Niedrigwasseraufstockung der Sächsischen Saale. Hochwasserschutz,...