Eiszeitpfad Iller-Auwald-Tour bei Dietenheim


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑202m  ↓202m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Fluss und Wald vereinen sich auf der Iller-Auwald-Tour zu einem schönen, naturnahen Wanderweg. Auf einem 11 Kilometer langen Rundweg in der Gemarkung von Dietenheim lässt sich ein besonderer Abschnitt des Alb-Donau-Kreises erkunden.

Der Alb-Donau-Kreis ist in besonderem Maße von der Eiszeit geprägt worden. Aus diesem Grund bietet er Wanderern und Naturfreunden die besten Voraussetzungen, um auf einem der dort angelegten 20 Eiszeitpfaden die Landschaft zu entdecken und Erholung zu finden. Da in der Region bereits vor 40.000 Jahren die ersten Menschen siedelten, ist sie auch in kultureller Hinsicht interessant. Aber gerade die geologischen Besonderheiten machen den Alb-Donau-Kreis zu einem puren Wandervergnügen.

Wegbeschreibung für die Iller-Auwald-Tour

Der Name lässt bereits richtig vermuten, dass auf der Iller-Auwald-Tour die Schönheit der Wasser- und Uferlandschaft gleichermaßen im Zentrum stehen, wie das üppige Waldgebiet, das sich hier erstreckt. Da der Weg bisweilen etwas schwierig zu begehen ist, sollte der Wanderer über etwas Erfahrung und Kondition, aber natürlich auch gutes Schuhwerk verfügen. Dann ist die Strecke in etwa 2,5 Stunden gut zu bewältigen, ideal, für eine angenehme Halbtagstour.

Startpunkt bildet der Herrenweiherpark in Regglisweiler. Von dort aus führt der Weg zunächst auf der Bergstraße durch den beschaulichen Ort, ehe wir dessen Rand erreichen und am Waldrand beginnen, den Altenberg hinaufzusteigen. Hier standen ehemals zwei trutzige Burgen, von denen heute leider außer der Wallgrabenanlage nicht mehr viel zu sehen ist.

An dieser Anlage entlang führt ein recht schmaler Pfad, ehe wir abermals dichtes Waldgebiet erreichen. Wir gelangen zur idyllisch gelegenen Kapelle Herrgöttle, ehe wir uns in Richtung Dietenheim wenden. Dort stoßen wir an das Ufer der Iller. Die Iller entsteht im Allgäu und mündet bei Ulm in die Donau

Dem Lauf der Iller folgen wir durch die malerische Auenlandschaft mit ihrer einzigartigen Vegetation. Besonders bemerkenswert sind die immer wieder eingefassten Staustufen, die dazu angetan sind, den nach seiner Begradigung schnell strömenden Fluss abzubremsen und so Hochwasser zu vermeiden und den Auwald zu schützen. Durch diese herrliche Naturlandschaft erreichen wir das Ende der Wanderung.

Bildnachweis: Von Tanja283 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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