Eisvogelweg (Neunkirchen-Seelscheid)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑382m  ↓382m
Eisvogelweg Neunkirchen-Seelscheid

Der Eisvogelweg erkundet von Neunkirchen-Seelscheid auf der Mucher Hochfläche das Naafbachtal, ein rund 850ha großes Naturschutzgebiet, das eigentlich seit den 1930er Jahren für eine Talsperre geflutet werden sollte, was aber glücklicherweise nie passierte. Heute ist das Naafbachtal eine einzigartige Naturperle im Bergischen Land. Teilweise verläuft der Eisvogelweg auf der Trasse des Kräuterwegs, der zu den Bergischen Streifzügen zählt.

*** Liebe Wanderfreunde! Dieser Weg ist derzeit leider nicht in der abgebildeten Streckenführung begehbar.  (Probleme mit der Wegführung Norden der Tour) *** 

Wir starten die Wanderung auf dem Eisvogelweg am Wanderparkplatz am Ehrenmal in der Ortslage Seelscheid und spazieren durch den kleinen Bicester-Park zur Kreuzung Breite Straße und Am Gansberg. Ab hier folgen wir dem Wegzeichen des Eisvogelwegs, einem weißen E.

Es geht durch die Straße Am Gansberg südwärts zur Mahlgasse, die direkt ins Wenigerbachtal führt. Wir folgen dem Wenigerbach bis zur Mündung in den Naafbach und wandern dann aufwärts durchs untere Naafbachtal. Hier kann man ungestört von Autos und Zivilisation die Natur genießen und mit Glück im Gepäck auch einen Eisvogel beim Jagen beobachten.

Unterhalb von Meisenbach quert der Eisvogelweg den Naafbach und leitet zurück nach Seelscheid. Man passiert die evangelische Dorfkirche und die Bronnenwiese und trifft dann auf die katholische Pfarrkirche St. Georg, bevor man den Wanderparkplatz am Ehrenmal wieder erreicht.

Der namensgebende Eisvogel (Alcedo atthis) war 1973 und 2009 Vogel des Jahres in Deutschland. Seine Nahrung setzt sich aus Fischen, Wasserinsekten (Imagines und Larven), Kleinkrebsen und Kaulquappen zusammen. Der Eisvogel ist ein territorialer Einzelgänger. Er ist standorttreu und tagaktiv. Oft sitzt er lange Zeit still auf einem niedrig über dem Wasser hängenden Ast. Der dezimierte Bestand nimmt  in den letzten Jahren langsam wieder zu.


Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1 by Kkusch [CC-BY-SA-3.0]

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