Durch Kruppwald und Essener Stadtwald zur Klusenkapelle


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑274m  ↓274m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nordwestlich des Baldeneysees liegen die Essener Stadtteile Stadtwald und Bredeney. Bredeney wird als „Grüne Lunge“ bezeichnet. Davon werden wir uns auf der Runde durch Stadt- und Kruppwald überzeugen können. Auch können wir einen Abstecher in den Hügelpark mit der Villa Hügel unternehmen, mit Museumsbesuch, wenn wir Zeit und Lust haben.

Wir starten an der Bahn in Essen-Stadtwald. Gegenüber, hinter der Bahn, ist die Arkanum Ahorn-Residenz für Senioren. Wir schlagen uns ins Grün und streben dem Schillerbrunnen zu. Kurz drauf passieren wir die Wittenbergstraße, gehen am Sportplatz Schillerwiese vorbei, überqueren die Eichenstraße und sind im Waldpark mit Teichen und im Stadtwald Essen. Wir kommen am Tennisclub Schwarz-Weiß vorbei und sind in Höhenlage. Es geht etwas bergauf, von rund 134m auf 154m auf den nächsten knapp 600m, über die Frankenstraße durch den Stadtwald.

Nach etwa 2,3km geht es bergab und zur Klusenkapelle, die wir nach circa einem weiteren halben Kilometer erreichen. Die Klusenkapelle St. Ägidius wurde wahrscheinlich vor 1300 aus gebrochenem Ruhrsandstein gebaut. Obenauf ist ein kleiner Dachreiter und nahebei findet sich die Ausflugsgastronomie Zur Kluse, speziell im Sommer wegen des Biergartens eine beliebte Anlaufstelle für Essener.

Über das Sträßchen An der Kluse betreten wir den Kruppwald mit vielen Buchen und Eichen. Nach 3,7km haben wir bei 77m den tiefsten Punkt der Runde erreicht. Auf den nächsten 1,3km gehen wir bis auf rund 160m hinauf, in einem Bogen um dem Hügelpark, wobei wir am Brandenbusch vorbei auf den Hügelweg stoßen und bis zum Haupteingang Hügelpark wandern. Die Pracht und Herrlichkeit mit meisterlicher Schreinerarbeit der Villa Hügel (269 Räume!), gebaut von Alfred Krupp, wollen wir uns ein anderes Mal ansehen. Heute ist uns mehr nach unbearbeiteten Hölzern und Waldluft.

Davon genießen wir auf den weiteren 3km bis in die Bebauung von Bredeney reichlich. Auf dem Weg dahin treffen auf die Bredeneyer Straße nördlich von Volkeskotten, kommen am Naturdenkmal Krügerblick vorbei und gehen auf dem Krügerpfad durch den Bredeneyer Gemeindewald, wo wir dem Wolfsbach begegnen. Dann geht es nach Bredeney hinein und zwar über die Meisenburgstraße, an den Kleingärten vorbei und über die Prinz-Adolf-Straße zum Kriegerdenkmal. Gegenüber ist der Friedhof und etwas davon entfernt steht die St. Markus Kirche, die neuzeitlich aussieht, aber aus dem Jahr 1880 stammt.

Wir biegen in die Straße Markuspfad ein, wo sich einige denkmalgeschützte noble Wohnhäuser einer Siedlung befinden, die in den 1920er Jahren gebaut wurden. Wir halten uns rechts, gehen durch die Straße Hohe Buchen und dann links ein Stück Frankenstraße und erneut links in die Kruppallee mit Wald rings um uns. Überwiegend waldig bleibt es auch auf den letzten 3km.

Bildnachweis: Von Heide Krome [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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