Durch Königsgruber Park und Volksgarten Eickel zur Dürerhalde


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑122m  ↓122m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bergbauromantik erwartet uns zwischen Bochum und Herne, wobei wir im Bochumer Stadtgebiet starten und alsbald im Herner Beritt unterwegs sein werden, um genau zu sein: Herne-Röhlingshausen. Ein sehr interessantes Ziel ist direkt am Start bei der ehemaligen Zeche Hannover. Das Steinkohle-Bergwerk ist ein Standort des LWL-Industriemuseums. Von außen beeindruckt bereits der Malakow-Turm.

Gegenüber vom Parkplatz am LWL-Industriemuseum Zeche Hannover liegt der Modellflugplatz Königsgrube. Uns führt der Weg direkt zur Halde der Zeche Königsgrube. Der Königsgruber Park wird extensiv gepflegt, will heißen, dass es hier auch etwas verwildert zugehen darf. Die Fläche wird freizeitlich genutzt, man sieht hier und da alte Gebäudereste.

Wenn wir nach rund 1,2km auf die Dahlhauser Straße treffen, haben wir den Königsgruber Park hinter uns und nach wenigen hundert Metern den Volksgarten Eickel vor uns. Der Volksgarten Eickel nebst dem kleinen Tiergehege ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Volksgarten entstand um 1900 auf einem landwirtschaftlichen Gelände und war so etwas wie eine Flanierzone. Zwischen Minizoo und Gastronomie ist ein Ehrenfriedhof für die Gefallenen und zivilen Kriegsopfer.

Nächster Halden-Halt ist nach weiteren rund 1,3km, nachdem wir den Volkspark verlassen haben und unter anderem durch die Stormstraße spaziert sind, die Dürerhalde. Hier wurde zurückgeschnitten, so dass das Haldenplateau wieder zugänglicher ist. Die Dürerhalde hieß zunächst Goethehalde, wobei sie mit dem Dichter nichts zu tun hatte. Namensgebend war die Goethestraße, die in Dürer umbenannt wurde. Das Plateau kommt an der höchsten Stelle auf rund 70m. Dort wo Schneisen sind, hat man auch einen guten Ausguck.

Der Rückweg führt uns durch Röhlinghausen, am Friedhof vorbei sowie am Markt und zum ehemalige Gelände der Zeche Königsgrube. Der Alte Lokschuppen auf dem Areal hat sicher einst bessere Zeiten erlebt, allerdings: wenn man eine Fledermaus ist, hat man vermutlich einen anderen Blickwinkel. Jetzt ist noch Zeit genug für das Bergbaumuseum der Zeche Hannover!

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL] via Wikimedia Commons

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