Durch den Köllnischen Wald bei Bottrop


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑82m  ↓82m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bottrop, seit 1952 Großstadt, hat rund 117.000 Einwohner, die sich auf drei Stadtteile verteilen, Bottrop-Mitte, Bottrop-Süd und Bottrop-Kirchhellen. Das Naturschutzgebiet Köllnischer Wald (187ha) liegt zwischen Alt-Bottrop und Kirchhellen, sowie im Dreieck der Autobahnen 2 und 31.

Im Pott wurde bekannterweise das Unterste nach oben befördert. Was da an Halden zu sehen ist und was schon alles verbrannt wurde, fehlt im Untergrund. Daher sorgen Pumpen unter der Stadt und unter dem Naturschutzgebiet Köllnischer Wald dafür, dass hier keine Seenplatte entsteht. Das Ruhrgebiet liegt fast aufgrund des Bergbaus zu 1/5 unter dem Grundwasserspiegel.

Bottrop gehört zum Erzbistum Köln und der Köllnische Wald gehörte einst einem Kölner Bischof. Zwei Halden flankieren den Köllnischen Wald, links von unserer Runde, die wir gegen den Uhrzeiger gehen, liegt die Halde Schöttelheide und daran im Anschluss die Halde Haniel. Der Wald ist schutzwürdig aufgrund seines Bestandes an zum Beispiel Buchen, Hainbuchen und Stieleichen, Erlen und Eschen, Auenvegetation sowie aufgrund der sich hier heimisch fühlenden Flora und Fauna.

Als Naherholungsgebiet findet der Köllnische Wald auch Anklang bei Joggern, Radfahrern und Gassigehern. Wir lassen unser Auto an der Bottroper Straße beim Forsthaus Specht stehen, überqueren die L623, gehen gen Westen und gelangen zum Spechtsbach, der hier lang mäandert; wir mit ihm.

Kurz biegen wir auf den Weinbrinksweg ein, verlassen ihn wieder durch Rechtsabbiegen. Wir sind in südwestlicher Richtung durch die eben beschriebene Waldvegetation unterwegs. Es geht tendenziell bergauf und nach etwa der halben Runde sind wir von 52m auf 78m angestiegen. Wir sind aktuell auf dem Weg Schlehenkamp, rechts von uns erstreckt sich eine kultivierte Grünfläche.

Wir überqueren die L623 (Oberhausener Straße) und gehen wieder gen Norden. Rechterhand rauscht die A2. Nach etwa 4,8km biegen wir nach links in den Schliehenbankweg ein, der uns kurz drauf auf den Rabenbrokweg führt. Dem bleiben wir aber auch nicht lange treu, denn wir biegen erneut ab, um einen kleinen Weiher zu umrunden, der rechts des Weges hinter den Bäumen liegt. Über den Schliehenbankweg queren wir erneut die L623, gehen weiter auf dem Am Sellbrocksberg, biegen nach rechts und sind flugs am Ausgangsort unseres Spaziergangs zurück.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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