Durbeke-Steig (Altenbeken)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑313m  ↓313m
Durbeke-Steig Altenbeken Wegezeichen Markierung Beschilderung

Die Durbeke ist ein 9 Kilometer langer Fluss, der am Hauptkamm des Eggegebirges entspringt und bei Altenbeken in die Beke mündet. Wenn nicht gerade Scheeschmelze ist oder es ordentlich geregnet hat, ist das Durbeketal meist ziemlich trocken.

Das macht aber nichts, denn die wunderschönen Buchenwälder kommen auch unterirdisch an genug Wasser und sie sind hier der eigentliche Star. Speziell, wenn man im Frühjahr wandert, besticht die Durbeke mit blühendem Waldmeister, Lerchensporn und Bärlauch und im Herbst gleichen die Buchenwälder einem abwechslungsreichen und intensiven Meer aus Farben.

Wir starten am Parkplatz in der Straße Am Kalkofen in Altenbeken und gehen los auf dem Ziegenpatt. Es geht zum Holschenberg (380m), der sich im Naturschutzgebiet Egge-Nord erhebt. In Nordrhein-Westfalen gibt es nur wenige Orte, an denen alte Buchenwälder so beeindruckend wachsen, wie im Naturschutzgebiet Egge-Nord im Norden des Eggegebirges. Auf dem Heiligenweg gehen wir zum Klingeweg und folgen diesem nach Südwesten ins Durbeketal.

Wir bleiben eine kurze Weile im Durbeketal und wandern dann rund um den Neuwaldsberg (382m). Jetzt wandern wir südwärts und kommen zum Waldhaus Durbeke. Das Waldhaus Durbeke ist nicht nur Start und Ziel zahlreicher Wanderwege, es ist auch ein uriger Ort für eine zünftige Rast.

Dann folgen wir noch einmal ein Stück dem Durbeketal und kommen zur Madonna am Walde. Hier biegen wir rechts ab und sind schnell wieder zurück am Parkplatz, wo wir die Wanderung begonnen haben.

Das Naturschutzgebiet Egge-Nord nördlich von Altenbeken wird seit einiger Zeit als Naturerbe Wanderwelt vermarktet. Alte Buchenbestände und viele, ansonsten selten gewordene Tiere, machen die Landschaft zu einem ganz besonderen Schatz unter den vielen Waldlandschaften in Nordrhein-Westfalen. Touristisch bekannt ist Altenbeken allerdings nicht nur wegen der Natur, sondern vor allem für den 1853 eingeweihten und denkmalgeschützten Altenbekener Viadukt, dessen Bild die Gemeinde auch im Wappen führt. Die imposante Eisenbahnbrücke überspannt mit 24 Bögen das Tal der Beke und ist die größte Kalksandsteinbrücke Europas.

Bildnachweis: Von Tsungam [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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