Drei-Gründles-Weg (Roßtal)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑184m  ↓184m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Defersdorfer Grund, Schwallbachgrund und Trettendorfer Grund: Drei Gründe, um den Drei-Gründles-Weg einzurichten, dachte man sich in Roßtal, einer Gemeinde im Fränkischen Keuper-Lias Land, die zum Landkreis Fürth zählt. Der Drei-Gründles-Weg ist vor Ort durchgängig mit der Kennung 3GW markiert.

Startpunkt ist der Bahnhof Roßtal-Wegbrücke, der von der Nürnberger S-Bahn-Linie 4 angesteuert wird, die Nürnberg mit Ansbach verbindet. Wir gehen auf der Wegbrückenstraße zur Hochstraße und passieren dann das ganz prosaisch einfach „Freizeit und Erholung“ genannte Gelände am Ortsrand von Roßtal.

Die Hochstraße leitet uns weiter zur Nürnberger Straße und die gibt erst sehr direkt, später grob die Richtung vor nach Oedenreuth. Hinter Oedenreuth kreuzen wir die Staatsstraße St2409 und gehen durch den Oedenreuther Wald. Nächstes Ziel ist Defersdorf.

Hinter Defersdorf kommen wir ins Schwallbachtal. Der Schwallbach ist ein Zufluss der Schwabach. Wir folgen dem Schwallbachtal nach Buchschwabach, das von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben ist. Dann geht es wieder zurück nach Roßtal.

In Roßtal kann man sich noch einiges anschauen. Die evangelische Pfarrkirche St. Laurentius bildet das Zentrum von Roßtal und prägt mit ihrem 52 Meter hohen, quadratischen Turm aus dem Jahre 1388 das Orts- und Landschaftsbild des Marktes. Die Saalkirche in Sandsteinquaderbauweise weist ein weites Satteldach mit Giebelgaupen über dem Langhaus auf und stellt im Kern eine romanische Anlage mit Hallenkrypta von 1025 bis 1042 dar. Der Sakralbau ist von einer mittelalterlichen Wehrmauer umgeben, die im Wesentlichen noch erhalten ist. Im Jahre 1769 wurde der Turm mit einer Weschen Haube im Barockstil versehen.

Der Museumshof ist ein historisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit Klostergarten. Hier wird eine Sammlung archäologischer Funde sowie heimatkundlicher Ausstellungsstücke gezeigt. „Der Menschensohn, sitzend auf dem Regenbogen der Herrlichkeit“ ist ein rund hundert Quadratmeter großes Altargemälde in der katholischen Christkönigskirche und stammt von 1957.

Bildnachweis: Von WMguegafue [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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