Donauhöhen-Tour: Gelber Fels, Kolbinger Höhle und Gansnest-Turm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑335m  ↓335m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Tief blicken und weit schauen: Im übertragenen Sinne bietet dieser Rundweg beides, mit den Highlights der Kolbinger Höhle und dem Blick von Höhen wie dem Gelben Fels. Rund die Hälfte der Wanderung werden wir in der Höhe verbringen, die andere Hälfte im Donautal zwischen Fridingen und Mühlheim.

Start ist zwischen Mühlheim an der Donau (Landkreis Tuttlingen) südlich und Kolbingen nördlich in Mühlheim-Altstadt bei der St. Gallus Kirche. Die Galluskirche ist vom Mühlheimer Friedhof umgeben. Ihre ältesten Teile sind romanisch und stammen aus dem 10/11. Jahrhundert. Die zahlreichen Fresken im eindrücklichen Inneren wurden im 14./15. Jahrhundert gefertigt. Benachbart ist die Veitskapelle.

Es geht aufwärts im Naturschutzgebiet Buchhalde-Oberes Donautal, wobei wir an der Mühlheimer Felsenhöhle vorbeikommen. Die Topfsteinhöhle kann ohne Eintritt an Christi Himmelfahrt besichtigt werden oder für Gruppen nach Anmeldung, wenn nicht gerade „Fledermauszeit“ ist. Bei einem Abstecher auf den Gelben Fels genießt sich die Aussicht mit Tiefblick von der Felskante ins Donautal.

Wir steigen mit Waldbegleitung auf, erreichen nach etwa 2,6km bei 843m den höchsten Punkt der Runde und sind auf dem Weg zur Kolbinger Höhle mit Felsenhütte und Rastmöglichkeit nebst Aussicht. Die Kolbinger Höhle (Eintritt, Öffnungszeiten) ist eine rund 300m messende Tropfsteinhöhle in den Felsenkalken des Weißen Jura der Schwäbischen Alb und die einzige Schauhöhle auf der Südwestalb. Der Schauteil ist auf 90m anzusehen, besteht aus mehreren Hallen mit zahlreichen Tropfsteinformationen. Die Kolbinger Höhle ist eine von 26 Infostellen des Geoparks Schwäbische Alb.

Vom Höhlenweg gelangen wir auf den Gansnest-Weg zum Gansnest-Turm bei Fridingen durch den Wald. Der gemauerte Gansnest-Turm misst 18m, liegt auf rund 795m und bietet eine herrliche Aussicht in alle Richtungen: ins tief eingeschnittene Bäratal sowie ins Donautal, zu den Felsen des Donautals, Rauher Stein, Eichfels, Altstadtfels, gen Osten sehen wir das Schloss Bronnen, auch der Lemberg mit stählernem Aussichtsturm ist zu erblicken. 

In Serpentinen wandern wir nach Fridingen hinab, wo die Bära in die Donau mündet. Wir kommen über die Bahn und biegen in den Weg „Jenseits der Bära“. Jetzt wandern wir, die Donau zur Linken nach Mühlheim an der Donau, sehen die schönen Felsaussichten von unten, kommen an den Wulfbach und mit ihm durch die Wulfbachauen zurück zur Galluskirche.

Bildnachweis: Von Adrian Thomale [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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