Aussichtsreiche Rundtour im Donaubergland: Fridingen und Mühlheim


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑516m  ↓516m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Herzen des Naturparks Obere Donau wandern wir durch Fridingen an der Donau nach Mühlheim an der Donau. Wir genießen Aussichten vom Steiglefelsen, den historischen Stadtkern von Fridingen mit dem Ifflinger Schloss, treffen auf das Schloss Mühlheim und das Vordere Schloss mit Museum.

Start ist auf einem Parkplatz im Weiler Bergsteig, das hauptsächlich aus zwei gastronomischen Betrieben besteht. Der Wanderweg beschreibt einen Bogen, im Tal die Donau, die wir leicht abwärts nach etwa 2,1km überqueren. Es geht hinauf zum markanten Steiglefelsen mit Aussichten.

Wir wandern nach Fridingen an der Donau und zur St. Martinus Kirche aus dem 19. Jahrhundert im neoromanischen Stil. Der historische Stadtkern von Fridingen ist geprägt von Fachwerk. Wir flanieren durch die Zehntscheuergasse. Mit einem Abstecher sehen wir das hübsch sanierte Ifflinger Schloss. Das Ifflinger Schloss ist eine Wohnturmburg, die um 1300 entstand. Einst gab es eine Umfriedung und einen Wassergraben. Später wurde der Turm erhöht und die Staffelgiebel kamen hinzu. Wir sehen unten verputzte Mauern und oben Fachwerk. 1987 zog das Heimatmuseum ein.

Wenn wir die Donau passiert haben, geht es aufwärts und rund um die Wiese. Nördlich davon ist die Ruine Altfridingen. Wer einen Abstecher machen will, sollte nicht zu viel erwarten, denn es haben sich lediglich geringe Reste erhalten. Am Weg lassen sich weitere Aussichtspunkte genießen, einer vor Mühlheim an der Donau heißt Glänzendes Kreuz, den wir nach etwa 7,8km erreichen.

Dann geht es teils im Zickzack zum nächsten Aussichtspunkt oberhalb der Donau und von Mühlheim, mit der Burgstelle Espach, über die sehr wenig bekannt ist. Nördlich von uns fließt die Donau und hier entlang fährt auch die Donautalbahn von Ulm nach Immendingen, gebaut von 1865 bis 1890, die als Kulturdenkmal eingetragen ist.

Das Schloss Mühlheim wurde zur Zeit der Stadtgründung um 1200 auf dem Nussbühl errichtet. Sein heutiges Aussehen geht auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Hier wohnt die Familie von Enzberg. Man kann es nur von außen bestaunen. Ein Stück weiter ist das Vordere Schloss, das an die Stadt verkauft wurde, die es sanierte und dort ein Museum eingerichtet hat.

Die Pfarrkirche St. Magdalena (1796) erhebt sich auch in der historischen Oberstadt von Mühlheim. Sie steht auf einem Felsrücken über dem Donautal. Sie zeigt im Inneren einige Einrichtungen aus der aufgelösten Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Welschenberg. Wenn wir die Kirchenruine besuchen wollten, müssten wir in östlicher Richtung durch den Wald gehen.

Wir wandern am Sportgelände Ettenberg aus der Stadt hinaus, kommen am Skilift Mühlheim vorbei zum Aussichtspunkt Kapf hinauf. Von dort bis nach Bergsteig sind es noch 3km, die wir talwärts, nicht ohne auf und ab, bis nach Bergsteig verbringen.

Bildnachweis: Von Wildfeuer [GFDL] via Wikimedia Commons

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