Dobler Höhenrunde zur Schweizerkopf-Hütte (Nordschwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑206m  ↓206m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Heute steigen wir Dobel aufs Dach sozusagen, denn es geht um die Dobler Hausberge Lerchenkopf (856m) und Rosskopf (883m) mit wundervollen Aussichten über das Gaistal und die Berge von Baden-Baden. Rheinebene und Vogesen rücken sich auch in unser Sichtfeld. Je nach Wetterlage sind wir über den Wolken oder Nebelfeldern im Tal. Das macht die Runde auch in Herbst oder Winter so bezaubernd.

Wir freuen uns schon auf den erhabenen Ausblick von der Schweizerkopf-Hütte. Die kann man schon in der Ferne sehen, wenn man zu Beginn auf den Aussichtsturm Dobel steigt (offen von Mai bis Oktober). Der steht quasi „umme Ecke“ von unserem Startpunkt, dem Westwegtor am Kurhaus Dobel.

Der Aussichtsturm Dobel wurde 1937 als Wasserturm errichtet. Vom Aussichtsturm Dobel hat man einen weiten und unverstellten Panoramablick über den nördlichen Schwarzwald. Wir wandern weiter auf dem Westweg und es geht kurz bergab zur Pflanzengarten-Hütte.

Wir gehen durch die Areale von Kreuzwasen, Kreuzrain und Großloch, wo wir bei einer Privathütte auf den Hahnenfalzweg stoßen. Nach 3km haben wir die Höhe von 800m überschritten und bleiben die nächsten 5,5km auch oben. Unser Ziel ist der Weithäusleplatz auf 822m mit der Weithäuslehütte.

Der Weithäusleplatz ist eine Wegespinne mit neun Beinen. Wir bleiben hier auf dem Hahnenfalzweg, mit Ausblicken auf Bad Herrenalb, nordwestlich von unserem Weg. Das Teilstück, knapp 1,5km, vom Weithäusle bis zur Schweizerkopf-Hütte werden wir gleich auch wieder zurückgehen. Wir genießen den Panoramaweg also gleich zweifach.

Kurz vor der Schweizerkopf-Hütte passieren wir einige Aussichtsliegen am Hahnenfalzweg, die mit ein paar Holzskulpturen aufgelockert sind. Hier lässt sich wunderbar die Zeit genießen mit toller Sicht und mitten in der Natur.

Dann tut sich vor uns der sechseckige Pavillon der Schweizerkopf-Hütte auf. Der westliche Abhang hier wurde von Orkan Lothar freigefegt. Unterhalb liegt das Gaistal. In dem Ortsteil von Bad Herrenalb fließt der Aschenbach in den Gaisbach, der dann in Bad Herrenalb in die Alb mündet. Bildtafeln erläutern, was wir zu sehen bekommen. Auf die Himmelrichtungen verteilen sich die Rheinebene bis zu den Vogesen, der Albgau, der Odenwald bis hin zum Pfälzer Wald auf der anderen Seite des Rheingrabens.

An der Wegekreuzung beim Weithäusle nehmen wir den Althäuslesweg und gelangen zur Stierhütte. Insgesamt geht es wieder bergab, doch kommt hier nochmal ein kurzer Anstieg zum Pfützenhäusle-Platz mit dem Lothar-Kreuz. Wir überqueren die Wegekreuzung, kommen am Sportplatz vorbei und gehen durch die offene Landschaft über das Sonnenwegle zurück zum Kurhaus in Dobel.

Bildnachweis: Von Stefan Karl [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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