Darmstadt-Wixhausen

Der nördlichste Stadtteil von Darmstadt ist Wixhausen, das sich 1977 zur kreisfreien Stadt der Wissenschaft gesellte. In Wixhausen leben rund 6.000 Menschen in einer dörflichen Struktur. Einer, der dort 1948 geboren wurde, war der Schauspieler Heinz Werner Kraehkamp, der mit 63 Jahren verstarb und den man noch aus Krimis wie „SOKO“ oder „Tatort“ kennt.

1172 wird Wixhausen als Wickenhusen erstmalig urkundlich genannt. Aus der Zeit um 1150 stammt auch der romanische Kirchturm der evangelischen Kirche im Ort. Die Saalkirche wurde 1774-76 im Stil des Barock erbaut und hat ein von Hand aufzuziehendes Schlagwerk aus dem Jahr 1517. Ein Ort der Begegnung ist auch der Kirchgarten, wo im Sommer am Quellstein Taufen stattfinden können. Konzerte haben auf der kleinen Bühne einen Rahmen.

Zum denkmalgeschützten Ensemble gehören das barocke Pfarrhaus aus dem Jahr 1762 und das Wixhäuser Dorfmuseum in einem restaurierten fränkischen Fachwerkhaus, das zum Teil verputzt und auch teilweise mit Holzschindeln verkleidet wurde sowie die spätbarocke Pfarrscheune aus dem Jahr 1827.

Östlich von Wixhausen befindet sich das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung als einziges Großforschungszentrum in Hessen. Die BRD hält 90% der Gesellschaft. Mit und an Schwerionenbeschleunigern wird hier geforscht. Es wurden von hier aus einige Elemente nachgewiesen (z.B. Bohrium) und die Schwerionentherapie gegen Tumoren im Kopfbereich entwickelt sowie angewendet.