Dahner Rundwanderweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑685m  ↓685m
Dahner Rundwanderweg Markierung Beschilderung Wegzeichen

Einen perfekten Tag im Pfälzerwald verspricht der Dahner Rundwanderweg aus dem Wandermenü Pfalz. Auf dem Dahner Rundwanderweg entdecken wir das Dahner Felsenland mit seinen faszinierenden und bizarren Felsformationen.

Das Dahner Felsenland ist eine eindrucksvolle Naturlandschaft. In bizarren und unterschiedlichsten Formen ragen die charakteristischen Sandsteinfelsen in den Himmel. Insgesamt 47 Naturdenkmäler und 24 Aussichtsfelsen sind im Dahner Felsenland zu finden. Ihre Vielfalt offenbart sich bei einer Wanderung auf dem 18 Kilometer langen Dahner Rundwanderweg. Aber auch Kulturinteressierte kommen auf dieser Tour voll auf ihre Kosten.

Wegbeschreibung für den Dahner Rundwanderweg

Der Weg gestaltet sich abwechslungsreich und eindrucksvoll. Gleich zu Beginn bildet der Dahner Ehrenfriedhof mit der Kapelle St. Michael ein erstes Highlight, ehe der Aufstieg auf den Hochstein, die erste Erhebung unserer Wanderung, beginnt.

Wir erreichen die mittelalterliche Burg Altdahn, die heute nur noch als Ruine zu bewundern ist. Nichtsdestotrotz stellt das Burgenmassiv Alt-Dahn-Grafendahn-Tanstein die größte Burgenanlage der Pfalz dar und bietet einen imposanten Anblick.

Nachdem wir die Burg ausgiebig erkundet haben, setzen wir den Weg mit leichtem Nervenkitzel fort, wenn wir die steile Leiter am Römerfelsen erklimmen. Dann wird der Weg in einer etwas bequemeren Gangart fortgesetzt: Über angenehm zu wandernde Waldwege erreichen wir den Römerfelsen, der einen grandiosen 360-Grad-Fernblick auf die Pfalz gewährt.

Nun winden sich idyllische Pfade über den Lachberg mit dem Kuckucksfelsen, der abermals mit einer wundervollen Aussicht lockt. Weiter geht es über den Vogelsberg zum berühmten Felsmassiv Jungfernsprung über der Stadt Dahn. Wir wagen einen schwindelerregenden Blick ins Wieslauter-Tal, ehe wir dieses überqueren und auf der anderen Talseite sagenumwobenes Gebiet erreichen.

Über den Aussichtspunkt Sängerfelsen gelangen wir zu den Felsformationen Satansbrocken und Hexenpilz, ehe wir die Burgruine Neudahn erreichen. Nachdem wir den Neudahner Weiher passiert haben, beginnt der sanfte Teil der Wanderung.

Der Weg führt nun durch das Naturschutzgebiet Moosbachtal. Eine Einkehr in der Dahner Hütte des Pfälzerwald Vereins bietet sich an, bevor wir das letzte Wegstück in Angriff nehmen. Dieses führt vorbei an zwei weiteren imposanten Felsmassiven, ehe wir in den Kurpark und damit zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückkehren – nicht, ohne die Felstürme Braut und Bräutigam bewundert und den letzten Ausblick vom Aussichtspunkt Wachtfelsen genossen zu haben.

Bildnachweis: Von Friedrich Haag [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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