Busenberger Holzschuhpfad


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑872m  ↓872m
Busenberger Holzschuhpfad Wegzeichen Beschilderung

So merkwürdig der Name anmuten mag – der Busenberger Holzschuhpfad ist zu Recht ein beliebter Rundwanderweg, der uns in die wundervolle Landschaft des Wasgaus (dem Südteil des Pfälzerwalds) entführt. Rund 24 Kilometer umfasst die Wanderung auf dem Busenberger Holzschuhpfad. Wer diesen Weg in einer Tagestour bewältigen möchte, muss ausreichend Kondition mitbringen, denn er beinhaltet einige steile Steigungen. Belohnt wird der Wanderer dafür mit großartigen Aussichten.

Der Busenberger Holzschuhpfad startet am Hexenplätzel am Ortsrand von Busenberg. Von hier aus folgen wir dem durchgängig mit einem Holzschuh markierten Weg zunächst in den Wald hinein. Nachdem wir den Löffelsberg (445m) umrundet haben, folgt ein steiler Abstieg von der Eichhalde.

Wir durchwandern eine abwechslungsreiche Landschaft aus Waldstücken und Wiesen und halten uns dabei wieder in Richtung Busenberg. Ein Stück bergauf führt der Weg zum Puhlstein, ehe wiederum ein steiler Abstieg folgt. Wir verlassen hier den Wald und erreiche eine weite Wiesen- und Ackerlandschaft.

Entlang der Bundesstraße erreichen wie eine idyllische Wiese mit der kleinen Kapelle St. Gertraud. Den Wegweisern folgenden, wenden wir uns in Richtung Drachenfelshütte/Busenberg. Nachdem der Weg wieder abwechselnd durch Wald und Wiesen führt, geht es nach einer kleinen Weggabelung nun wieder steil bergauf. Wie passieren den Schüsselfels und erreichen den Buchkammerfelsen, ehe wir uns bergab zur Drachenfelshütte begeben.

Ein kurzer Abstecher führt zur Burgruine Drachenfels, die nicht nur einen imposanten Anblick bietet, sondern auch grandiose Aussichten auf das Umland gewährt. Die Ruinen der Burg Drachenfels (deren Anfänge im Dunkeln liegen) steht auf dem gleichnamigen Sandsteinfelsen. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut. Wegen seines heutigen Aussehens wird der Turmrest im Volksmund „Backenzahn“ genannt. Er macht die Ruine zu einer der auffälligsten Burgen in Rheinland-Pfalz.

Zurück auf dem Busenberger Holzschuhpfad wandern wir wieder durch ein dichtes Waldgebiet, kurz über einen roten Erdweg und abermals durch üppige Wiesen und Felder. Bergauf geht es wieder zum Felsmassiv Sprinzel und danach wieder bergab zur Bundesstraße.

Nachdem wir dieser ein kurzes Stück gefolgt sind, folgen dem Wegweiser in Richtung Parkplatz am Eilöchel. Um den Eckfelsen wandern wir hinauf zum Aussichtspunkt am Eichelberg, ehe wir zum letzten Mal hinabsteigen und unseren Ausgangspunkt, das Hexenplätzel, erreichen, wo die Wanderung endet.

Bildnachweis: Von Tara2 [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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