Breitensteiner-Fensterl-Runde (über Kesselalm und Schwaigeralm)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑605m  ↓605m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir sind in Fischbachau, südlich von Rosenheim, am Fuße des Breitensteins (1.622m), der zum Mangfallgebirge zählt. Das Mangfallgebirge ist der östlichste Teil der Bayerischen Voralpen. Namensgebend ist die Mangfall, die über ihre Zuflüsse Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach große Teile des Gebiets entwässert und ein wichtiges Trinkwasserreservoir für München bildet.

Unser Auto parken wir am Birkenstein-Parkplatz und wandern von hier los. Es geht auf den Wanderweg 665, auf dem wir zweimal das Sattelbachtal kreuzen und dann hinauf zur Kesselalm gehen. Die Kesselalm ist bewirtschaft und hat ganzjährig ihre Pforten geöffnet. Hinter der Kesselalm verlassen wir den 665. Ein weiteres Mal queren wir den Sattelbach, der auf dem Weg zur Leitzach ist. Und das geht es zum Breitensteiner Fensterl (1.350m).

Das Breitensteiner Fensterl ist ein natürliches Felsentor auf der Westseite des Breitensteins und vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als bedeutendes Geotop und Naturdenkmal ausgewiesen. Wir genießen den Blick und die tolle Kulisse.

Vom Breitensteiner Fernsterl aus wandern wir weiter zur Bucheralm. Hier gibt’s einfache, aber lecke Küche, so wie’s in den Bergen sein soll. Dann geht es weiter, durch den Bergwald zum Bruckbachtal. Der Bruckbach ist ein kleiner Zufluss der Leitzach.

Im Bruckbachtal liegt die Schwaigeralm Fischbachau. Hier versucht man, die Gastronomie möglichst nachhaltig zu gestalten (also ohne Verpackungsmüll zum Beispiel) und auch der Almbetrieb ist anders, als vielerorts: Man nimmt hier bewusst auch kranke Tiere auf und kooperiert dabei auch mit dem Tierschutzverein München.

Von der Schwaigeralm wandern wir nun auf dem Prälat-Haindl-Weg nach Birkenstein, ein bekannt Wallfahrtsort in Südbayern. Die Wallfahrtskapelle Maria Himmelfahrt wurde 1710 als Nachbildung des „Heiligen Hauses“ von Loreto, der angeblichen Heimat der Heiligen Familie in Nazaret, erbaut und 1786 von Fürstbischof Ludwig Joseph von Welden geweiht. Zum Ensemble gehören noch das kleine Kloster, der Freialtar und die monumentale Kreuzigungsgruppe auf dem der Kapelle gegenüberliegenden Hügel.

Bildnachweis: Von RoBerge [Public domain] via Wikimedia Commons

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