Breitenberg-Aufstieg (Pfronten)


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Länge: 13.05km
Gehzeit: 06:09h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Wir Gipfelstürmer haben uns heute eine wundervolle Runde ausgesucht, die uns von Pfronten hinauf auf den Breitenberg bringt. Für die Überwindung der rund 970m Höhenunterschied nehmen wir uns etwa 7,7km Zeit und wandern auch im Zickzack bergauf. Serpentinen haben wir auch auf dem Abstieg. Gleich zu Beginn wiederstehen wir dem Angebot der Breitenbergbahn, die uns in Kabinen hinaufschaukeln könnte.

Was man unterwegs ganz gut anschauen kann, sind die verschiedenen Baum- oder Waldgrenzen der Region. Vom Mischwald, über den Nadelwald bis hin zum spärlicheren Bewuchs sowie zu den Alpflächen, wo sich überwiegend die Gräser am Leben halten. Es wird interessant und aussichtsreich.

Start ist am Bahnhof Pfronten-Steinach. Hier könnte man auch die Kabinen oder Sessel der Breitenbergbahn besteigen. Machen wir aber nicht. Wir kommen per Quellenweg zum Ahornbach und schwingen uns auf. Es geht entlang von offener Landschaft. Wir passieren einen weiteren Bachlauf. Am Breitenberg (1.838m) entspringen etliche Bächlein, die sich von dort ins Vilstal aufmachen.

Wir queren beim Aufstieg auch kleine Wäldchen und kommen dem Lauf der Breitenbergbahn nahe. Sie schiebt im Winter etliche Skifahrer und Rodler zum Gipfel, den man in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden runterwedeln oder rutschen kann. Wir richten den Blick in die Vegetation.

Unter 1.000m Seehöhe kann kräftiger Mischwald wachsen, der Eiche wird es ab etwa 700m zu kühl, die Buche schafft das noch. Allgemein wird gesagt, dass in den Alpenlagen die Laubhölzer bis rund 1.500m Chancen haben und ab da würde es auch dem Bergahorn zu frisch. Zwischen 1.600m und 2.000m überleben die harten Nadelgehölze, wobei Kiefern und Zirben die „härtesten“ sind. Ab 2.000m wird es dem Wald insgesamt zu unwirtlich. Lediglich wenige mit wenig Geäst kommen durch. 

Bei der Breitenbergbahn Bergstation ist die Hochalphütte auf 1.510m, wir haben gute Sicht. Jetzt könnte man noch ein Stück per Breitenberg Hochalpbahn fahren, aber wir wandern und zwar zur Ostlerhütte. Der Breitenberg nennt sich auch gerne die Sonnenterrasse der Bergnatur und von der schauen wir auf die Bayerischen, Tiroler und die Schweizer Berge. 

Uns führt‘s im Zickzack ins Tal, entlang dem Ahornbach sowie zur Hütte Tiroler Stadl. Beim Hinabmäandern begegnen wir anderen Liftanlagen. Südlich von Steinach kommen wir an die Steinacher Ache. Durch den Alpengarten in der Aue gelangen wir zur Tiroler Straße und kommen zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Buendia22 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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