Berchtesgaden-Rundgang: Haus der Berge, Kälbersteinschanze und Königliches Schloss


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑273m  ↓273m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Berchtesgaden hat drei Ensembles denkmalgeschützt: Marktplatz, Schlossplatz und Nonntal. Darüber hinaus können die knapp 8.000 Einwohner in zehn Kirchen und Kapellen loben oder beten, sich in zwei Parks und einem Alten Friedhof ausruhen oder sich in einem der Museen die Zeit vertreiben.

Viele Möglichkeiten setzen viel Einigkeit und Entschlussfreude voraus. Gut, dass wir uns auf diesen Pfad verabredet haben. Start ist am Hauptbahnhof Berchtesgaden. Wir gehen den Bahnhofweg längs und durchstreifen den Luitpoldpark. Gestatten: Der Mann in Jägerkluft ist Prinzregent Luitpold von Bayern (1829-1912). Die Bronzestatue wurde mit Parkeröffnung 1893 aufgestellt. 

Jetzt geht es zum Haus der Berge, dem Informations- und Bildungszentrum des Nationalparks Berchtesgaden. Das Haus der Berge wurde 2013 in moderner Glas- und Rostoptik und mit freier Sicht auf den Watzmann eröffnet. Es gibt hier sehr viel zu entdecken, drinnen, mit Lebensraumausstellungen, wie draußen das Alpinum.

Nächstes Ziel ist in der Natur der Aussichtspunkt Baderlehenkopf auf rund 711m und wir sind von Bäumen umgeben. Abwechselnd geht es rauf, runter, rauf und wir sind an der Kälbersteinschanze, wo sich „geordnet und weil sie es können“ Skispringer runterstürzen. Vielleicht schaffen sie das nicht ganz ohne Beistand, denn in der Nähe ist Kälbersteinkapelle.

Uns lockt das Tal und das Freilichttheater im Steinbruch, der Soleleitungsweg und Fürstensteinweg führen uns in die historische Kulisse von Berchtesgaden mit Markt- und Schlossplatz. Auf dem Marktplatz sehen wir mehrgeschossige, Bebauung in Reih und Glied, Giebelhäuser unter anderem aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Auffallend hübsch ist das Hirschenhaus mit den Lüftelmalereien.

Beim Schlossplatz steht repräsentativ die Stiftskirche St. Peter und Johannes, mit zweitürmiger Fassade, einer Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert reicht, sie ist ein Teil des einstigen Chorherrenstifts, zu dem auch das angrenzende Königliche Schloss Berchtesgaden mit dem Rehmuseum zählt.

Gegenüber der Stiftskirche steht die St. Andreas Kirche, deren Zeitschreibung Ende des 14. Jahrhunderts begann. Wir schließen die Runde mit dem Mühlbach, der Bergwerksstraße sowie einem Stückchen Sonnenpromenade. 

Bildnachweis: Eric Sorenson [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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