Baiersbronner Sankenbachsteig (Schwarzwälder Genießerpfade)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑505m  ↓505m
Schwarzwald Genießerpfad Baiersbronner Sankenbachsteig

Der Genießerpfad auf schönen Wegen bietet einige Abwechslung südwestlich von Baiersbronn im Schwarzwald. Wir können dem Sankenbach-Wasserfall beim 40m Sturz zusehen und das wertvolle Biotop des darunter liegenden Sankenbachsees bewundern. Natur und Mensch haben da mal gut Hand in Hand gearbeitet.

Der Sankenbachsee war schon seit der Eiszeit da, doch er drohte zu verlanden, weil der Sankenbach zu stark abfloss. Dem begegnete man in den 1980er Jahren durch eine Staustufe, was Mensch und Tier freut. Für weitere Freude sorgt die Einkehr in der Glasmännlehütte auf 777m Höhe.

Das übergeordnete Thema des Sankenbachsteigs ist natürlich der Sankenbach und seine Spuren. Wir starten am Parkplatz Sesselbahn, westlich von Baiersbronn, erreichbar über die Sankenbachstraße. Wir folgen dem Lauf des Baches in südwestlicher Richtung und kommen an einem Wildgehege vorbei. Es geht stetig bergauf. Den Sankenbachsee haben wir nach etwa 3,3km erreicht. Der Sankenbachsee ist einer von fünf der sogenannten Karseen in der Gemeinde Baiersbronn. Das Seeufer lädt zur Beschaulichkeit ein.

Nun geht es weiter bergauf zu den Sankenbacher Wasserfällen, die sich in mehreren Stufen über 40m in die Tiefe stürzen. Sehr beeindruckend! Wir wenden uns in südliche Richtung und kommen an der Wasserfallhütte vorbei.

Auf naturbelassenen Pfaden und teils auf Schotter verläuft der Weg weiter zum Raiblesbrunnen und gen Osten zur Wasenhütte. Dazwischen erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung bei 848m und etwa Kilometer 6. An der Wasenhütte kann man nach nun insgesamt rund 7,3km eine Rast einlegen. Von hier aus ergibt sich ein schöner Blick nach Freudenstadt.

Wir sind auf dem Weg nach Friedrichstal hinab und auf einem früheren Handelsweg unterwegs, dem Grubersteig. Der teils tief eingeschnittene Hohlweg wurde auch genutzt um Holz und deren Kohle zu den Hochöfen in Friedrichstal zu bringen. Der Ort hat nämlich eine Bergbau- und Erztradition. Am Rand der Siedlung steht seit 1951 die kleine Michaelskirche rechterhand des Weges.

Auf rund 620m sind wir und nun geht es wieder hinauf und zwar in Richtung Stöckerkopf wo die Glasmännlehütte auf etwa 766m zur Einkehr einlädt. Unter uns erstreckt sich das Panorama von Baiersbronn. Weitere herrliche Ausblicke genießen sich beim felsigen Abstieg auf dem wir uns die letzten circa 2km befinden, bevor wir zum Start des Sankenbachsteigs zurückkehren.

Bildnachweis: Von qwesy qwesy [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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