Archäologischer Wanderweg Speikern (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑422m  ↓422m
Wegweiser Archäologischer Wanderweg in Speikern

Der Archäologische Wanderweg Speikern ist eine beliebte Rundwanderung im Nürnberger Land in der Gemeinde Neunkirchen am Sand. Der Ortsname Speikern deutet auf Speicher und Scheune hin, aufgrund der wohl hier zahlreich vorhandenen Scheunen mit Getreide und Hopfen beispielsweise. Der Archäologische Wanderweg mit einer traumhaften Aussicht vom Glatzenstein, nahe dem Grabfelder der Kelten gefunden wurden, folgt über etwa 11,5km dem Speikerner Reiter. Das ist die Symbolfigur, die die Funde der Region aus der Hallstattzeit (ca. 800 - 620 v. Chr.) repräsentiert. Der Grabfund wurde 1962 entdeckt. 

Wir starten an der Bahnhaltestelle in Speikern und wenden uns in Richtung Ort, passieren den Schnaittach und durchqueren Speikern. In Speikern steht zentral linkerhand die Florianskapelle und ebenfalls im Ort ist das Museum Fränkische Hopfenscheune. In nördliche Richtung verlassen wir den Ortskern und kommen zum Wanderparkplatz Speikern/Kersbach.

Am Wanderparkplatz öffnet sich die Runde und wir gehen entlang des gut ausgeschilderten und mit Infotafeln bebilderten Weges gegen den Uhrzeigersinn. Durch ein Stück Wald gelangt man zu den ersten Grabhügeln. Dem Weg folgend kommt man am Wasserhochbehälter von Speikern vorbei, genießt die Aussicht sowie einen Blick in die rekonstruierten Grabhügel der Hallstattzeit. Wir folgen dem Weg auf einer Forststraße und durch den Wald bergan und machen einen Abstecher zum 1.000jährigen Festungswall „Hintere Röd“.

Durch Wald und an Feldern vorbei überquert man den Weg zwischen Weißenbach und Oberkrumbach, erreicht eine Albhochfläche und kommt in einen Wald mit Sturmschäden und dem Grabhügelfeld „Weidenschlag“. Für weitere Abwechslung sorgt ein Felsengewirr auf dem Weg zum  auf 572m, der aus Jurakalk besteht, was bedeutet, dass er aus einem Urmeeer auftauchte. Von hier oben genießt sich eine fantastische Aussicht. Beim Glatzenstein ist ein mittelalterlicher Kalkofen erläutert. Unterhalb des Glatzensteins ist die Glatzensteinhöhle. 

Abwärts geht es nach Weißenbach. Durch offene Landschaft und weiter bergab geht es nach Kersbach, einem Pfarrdorf im Tal des Kersbachs, dessen Bachlauf man zwei Mal quert. Durch Feld und Wald gelangt man in südwestlicher Richtung zurück zum Wanderparkplatz und geht nun die gleiche Strecke, die man gekommen ist, zum Startpunkt.

Bildnachweis: By Derzno - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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