Alb-Gold Kundenzentrum, Froschteich und Burg Trochtelfingen


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Länge: 13.93km
Gehzeit: 03:45h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Bahn, B313 und die Seckach fließen durch Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb. Hier starten wir an der Bahnhaltestelle Alb-Gold, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Alb-Gold Teigwaren GmbH mit Kundenzentrum, Kräuterwelt und Einkehr. Ebenso genießen wir die Orte Steinhilben und Trochtelfingen an der Hohenzollernstraße sowie die abwechslungsreiche Naturlandschaft der Kuppenalb.

Wir wandern die ersten rund 6,3km durch die Landschaft, vom Bahnhof Trochtelfingen Alb-Gold aus im Uhrzeigersinn, mit Höhengewinn, bis nach Steinhilben. Dabei erleben wir bequeme Wege durch das Hasental sowie am Eggenfrischer Burren oder die Wacholderheide an den ehemaligen Sandlöchern. Beim Wandern wird erfahrbar, warum die Kuppenalb so heißt.

Wir sehen stämmige Buchen an den Waldrändern. Der Froschteich ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern das Überbleibsel einer Erdöl-Probebohrung aus den 1970er Jahren. Was dort zu Tage trat wurde in einem aufgestauten Schlammloch gesammelt, verdichtete sich, ein Biotop entstand.

In Steinhilben sehen wir die Nothelferkapelle von 1744. Weiter geht die Wanderung zur katholischen Kirche St. Pankratius, die 1699 gebaut wurde. Durch die Wilsinger Straße erreichen wir die Johanneskapelle, erstmalig 1363 erwähnt. Südlich unserer Route erhebt sich der 843m hohe Augstberg, auf dem man einen hölzernen Turm errichtet hat.

Unsere Wanderung führt uns gen Westen nach Trochtelfingen. Per Talweg kreuzen wir die B313, sehen rechts einen Friedhof, kreuzen via Marktstraße die Bahn und die Seckach. Der Abschnitt zwischen Steinhilben und Trochtelfingen wird auch „Totenwegle“ genannt, da einst die Leichenzüge von Steinhilben zum Friedhof hier lang führten.

Wir biegen rechts in den Mauritiusweg und wandern zur Burgkapelle. Von der Burg Trochtelfingen auf 779m, in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gebaut sind lediglich Wall und Graben erhalten. Die Marienkapelle wurde 1660 als Burgkapelle gebaut.

Statt direkt in den Mauritiusweg einzubiegen, empfiehlt sich eine Erkundung des Trochtelfingener Fachwerkensembles. Rund um die Kirche St. Martin mit Wurzeln im 12. Jahrhundert ist der Hohe Turm als Teil der einstigen Stadtbefestigung, nebst dem Geschichts- und Heimatmuseum sowie dem Schloss Werdenberg (um 1450), in dem sich eine Schule befindet. In Nachbarschaft ist der Pulverturm.

Durch abwechslungsreiche Landschaft, Trochtelfingen nördlich umrundend, geht’s zur Alb-Gold Teigwaren GmbH, die 1968 als Geflügelhof gegründet wurde. Beim Kundenzentrum lädt die Kräuterwelt ein, man kann sich auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Nudeln begeben und das Restaurant aufsuchen: An Guada!

Bildnachweis: Von W. Bulach [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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