Wanderung zwischen Diepmannsbach und Teufelsbachtal (Remscheid)


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 7km
Gehzeit: 01:56h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Der kleine Teufelsbach (ca. 1,6km) mit seiner Quelle im Remscheider Stadtteil Hohenhagen, dem höchstgelegenen im Stadtgebiet, fließt über den Müggenbach ab und sein Wasser landet irgendwann per Wupper und Rhein in der Nordsee. Der Bach fließt durch das Naturschutzgebiet Oberes Teufelsbachtal, mit Auwaldresten, Hangwald, Hecken und Feldgehölzen, Feuchtland und Magerrasen. Das Schutzgebiet Diepmannsbachtal und Seitenbäche treffen wir auch.

Start ist an der Straße Diepmannsbach beim Jagdschloss und ganz in der Nähe der Autobahnbrücke Diepmannsbachtal (A1). Auch in der Nähe ist das Wanderheim des SGV Wuppertal linkerhand und etwas weiter rechterhand ist die Tackermühle. Unser GPS bringt uns über den rund 3km langen Diepmannsbach und dann nach links zwischen Wald und Wiesen in den Rundweg. Wenn der sich öffnet, halten wir uns rechts und wandern durch Mischwald aufwärts. Nach knapp einem Kilometer tippen wir die Kleingartenanlage Überfeld an.

Wir wandern durch Wald und in die hügelige Wiesenlandschaft auf der Rodelpiste, nördlich von Hohenhagen. Das liegt mit rund knapp 379m im Schnitt am höchsten Punkt von Remscheid. Wir kommen in die Straße Hohenhagen mit dörflicher Wohnbebauung und biegen nach rechts wieder ab, um erneut in die Wiesenlandschaft zu gelangen. Ganz nebenbei, sozusagen, ist der Teufelsbach entsprungen. Wir sind im Naturschutzgebiet Oberes Teufelsbachtal, das fast 6ha misst. Eine Tafel berichtet Näheres zur Kulturlandschaft des Wiesentals mit einer Streuobstwiese, Feuchtgrünlandbrachen, Fichten und Buchenmischwald. Es handelt sich um einen vielfältigen Biotopkomplex.

Am Rande des NSG angekommen, tauchen wir in den Mischwald ein und queren den Teufelsbach. Dann gelangen wir ins Diepmannsbachtal und Seitentäler. Das NSG umfasst fast 47ha und zeigt seine Vielseitigkeit durch den naturnahen Bach, die Verlandungsbereiche, die diversen Untergründe und Feuchtzonen bis hin zu Sand- und Kiesbänken. Es ist eine Einladung für Amphibien, Reptilien und Brutvögel.

Kurz vor Ende der Tour kommen wir zur teils denkmalgeschützten Hofschaft Hermannsmühle im Stadtbezirk Lüttringhausen. 1487 wurde die Liegenschaft erstmals urkundlich genannt. Ein idyllischer Flecken!

Bildnachweis: Von DiAuras [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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