Wanderung zur Kirche und Kapelle St. Emmeram (Kleinhelfendorf)


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Länge: 11.67km
Gehzeit: 02:51h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Oberbayrische Heimeligkeit in grünem Bergland und kleinen Ortschaften kleidet diese Route von knapp zwölf Kilometern Länge aus. Wir wandern durch eine einladende und abwechslungsreiche Kulisse, welche verschiedene Landschaftsformen prägen. Die Aufstiege halten sich hingegen zurück, da bereits der Start auf einer Höhe von über 600 Metern liegt. Während sich an heißen Tagen zumindest die Füße zwischendurch in erfrischendes Nass tauchen lassen, mag sich im Winter eine märchenhafte Schneelandschaft präsentieren.

Großhelfendorf ist Ausgangs- und Endpunkt der Rundtour, wo ein Gasthof zum Abschluss mit deftig-sättigenden Speisen lockt. Parkplätze sind vorhanden, ebenso besteht ein Anschluss ans öffentliche Nahverkehrssystem.

So geht es dem GPS folgend nördlich aus dem – im positiven Sinne – „verschlafenen Nest“ hinaus, dessen Gassen wir uns für später aufheben. Erst einmal dürfen sich Felder vor unseren Augen breitmachen, ehe es heißt, ein westlich gelegenes Waldstück zu betreten. Nicht lange jedoch, dann sind erneut Ackerflächen zu beschauen, die das Örtchen Heimatshofen einschließen.

Die Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes aus dem 19. Jahrhundert lohnt einen Blick, bevor wir abermals kurz durchs Baumdickicht wandeln und einen Bachlauf überqueren. Nun setzt ein Déjà-vu ein, als die nächste Gemeinde auftaucht und einen landschaftlichen Wechsel mit sich bringt. Auch wenn die Wanderung sich noch einige Kilometer fortsetzt, wiederholt sich dieses Spiel ein paar Male.

Ausflügler durchqueren etwa Spielberg und Kaps und können in den beschaulichen Gefilden eine Pause einlegen, Brotzeit oder Vesper genießen – mit Wiesen, Wäldchen und Feldern im Hintergrund. Der Kompass zeigt schließlich in Richtung Westen und führt uns langsam wieder zum Startpunkt zurück.

Im Zuge dessen wird die Pfarrkirche St. Emmeram passiert, welche im Stil des Barock im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Ihre Wurzeln reichen allerdings weiter zurück und der prunkvoll gestaltete Innenraum ist auf jeden Fall einen Blick wert. Wie in Großhelfendorf lädt hier eine Gastwirtschaft mit Biergarten zum Schlemmen. Wer im Anschluss mehr Bewegung nötig hat, kann ein bisschen durch den Ort schlendern. So klingt der Tag aus.

Bildnachweis: Von LepoRello [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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