Wanderung über den Bernhardus zum Bargauer Horn (Rundtour)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑562m  ↓562m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Naturschutz-Wanderung bringt uns vom Rand des Naturschutzgebiets Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg (634ha) über den Bernhardus (778m) ins Naturschutzgebiet Bargauer Horn (25ha).

Die Wanderrunde ist südwestlich von Weiler in den Bergen, einem Teilort von Schwäbisch Gmünd. Dort kommen wir an den Langenbach mit dem Ortsteil Ölmühle. Wir haben genügend Proviant dabei, denn unterwegs gibt es kein Lädchen oder Café.

Start ist am Parkplatz am Furtlepass (630m), an der L1160, die Weiler in den Bergen nördlich mit Degenfeld südlich verbindet. Wer durch die Luft anreist, kann westlich auf dem Segelflugplatz Hornberg landen. Wiesen, Äcker und Wald begleiten uns auf dem Weg bergauf zur Bernharduskapelle am Nordwestrand des Gipfelplateaus des Bernhardus.

Die Wallfahrtskapelle St. Bernhardus steht hier seit 1880 auf 774m. An der Stelle der Statue des kreuzzugbegeisterten Heiligen Bernhard von Clairvaux, Patron unter anderem der Prediger und Imker, sollen sich Heilungen ereignet haben, was bereits 1728 zu Wallfahrten einlud. Von 1733 bis 1809 stand hier eine Wallfahrtskirche, die als Logo der Wanderungen unter dem Titel „Glaubenswege“ weiterbesteht.

Wir drehen eine halbe Runde um den Bernhardus. Es geht bergab in die Talregion vom Langenbach. Bergauf wandern wir, erst bewaldet, dann mit Wiese und Flur ergänzt, zum Bargauer Horn (754m) hinauf, wo sich westlich des Gipfels das Naturschutzgebiet Bargauer Horn erstreckt. Hier können sich Aussichten auf das Kalte Feld südlich, die Drei Kaiserberge bei Göppingen und ins Remstal westlich ergeben. Wir wandern über den Gipfel zum Bargauer Kreuz (738m), wo einige Wanderwege auskommen.

Hier macht unsere Wanderung eine Richtungsänderung und wir gehen erst gen Nordwesten, dann Westen. An einer Schutzhütte vorbei betreten wir das Naturschutzgebiet Bargauer Horn und seine geschützten Steppenheiden. Unter Schutz stehen die Trockenwälder und Wacholder-Schafweiden, nebst ihrer besonderen Flora und Fauna. Es geht abwechslungsreich talwärts.

Wald, Wiese, Wald und wir sind auf dem Ölmühlenweg, der den Langenbach begleitet und am kleine Örtchen Ölmühle vorbeiläuft. Rund 11km sind wir gewandert, wenn wir den Langenbach verlassen und die letzten 3km, von Wald beschattet, zum Ausgangsort zurückkehren.

Bildnachweis: Von Kreuzschnabel [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort