Wanderdreiklang Eppingen (auf den Ottilienberg)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑131m  ↓131m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der zweite Rundweg des Wanderdreiklangs Eppingen besticht durch großartige Aussichten, imposante Naturschauspiele und erlebnisreiche Waldwege. Mit einer moderaten Länge von weniger als sieben Kilometern ist er perfekt für den Familienausflug am Wochenende.

Wandern durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg bedeutet Natur pur – ohne störende Ablenkungen und Touristenströme. Die beliebte Wanderregion, die mit insgesamt 60 Rundwanderwegen ein Wegenetz von rund 400 Kilometern bildet, ist zudem ein Paradies für Weinliebhaber. Die Weinberge des Naturgebiets sind nicht nur ein malerischer Anblick, sondern zugleich auch Garant für einen besonders edlen Tropfen. Möglichkeiten der Verkostung bieten sich unterwegs an den verschiedenen Weinausschankhütten. So gelingt die Wanderung auch zu einem genussvollen Ereignis.

Eine Besonderheit ist die Aufteilung in so genannte Wanderdreiklänge. Von jedem Wanderparkplatz gehen immer drei unterschiedlich lange Wanderwege ab. So kann sich jeder die für ihn geeignete Weglänge aussuchen.

Wegbeschreibung für den Wanderdreiklang Eppingen (EP2)

Die zweite Tour des Wanderdreiklangs umfasst eine Länge von knapp sieben Kilometern und ist damit perfekt geeignet für Familien mit Kindern. Wir beginnen diesen schönen Rundwanderweg am Wanderparkplatz beim Hotel-Restaurant Villa Waldeck und folgen der Beschilderung gleich hinein in den herrlich stillen, fast ursprünglich anmutenden Hartwald.

Bald erreichen wir beim so genannten Philosophenweg das erste Highlight – die Himmelsleiter. Woher der Name stammt, wird uns bald klar, wenn wir den steilen Aufstieg der 202 Stufen durch den Eppinger Wald in Angriff nehmen und hinaufsteigen zur Baumannshütte.

Nachdem wir oben angelangt die herrliche Aussicht gebührend genossen haben, setzen wir unsere Wanderung fort und stoßen als nächstes auf die Eppinger Linie. Hierbei handelt es sich um eine alte Verteidigungsanlage, welche Ende des 17. Jahrhunderts von Markgraf Wilhelm von Baden als Wall-Graben-System mit Wachtürmen angelegt wurde und als Schutz vor den Einrückenden Franzosen diente.

Nicht weit entfernt liegt der Aussichtspunkt Kraichgaublick, der unbedingt einen Abstecher wert ist. Von hier aus genießen wir einen spektakulären Ausblick auf Eppingen, hinein in den Kraichgau und weit bis zum Odenwald. Es bietet sich an, hier eine Rast einzulegen, ehe wir zum Rundweg zurückkehren und unsere Wanderung fortsetzen.

Als nächstes führt uns unser Weg über den Eppinger Hausberg, den Ottilienberg. Im 17. Jahrhundert hat man den vorzeitlichen Ringwall um die Bergkuppe zu einer Festungsanlage ausgebaut. Die historischen Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, die Kapelle wurde danach in veränderter Form wiederaufgebaut.

Vom Ottilienberg gehen wir nun bergab hinunter zum schönen Jägersee. Dabei passieren wir den Essigbergblick, wo wir noch einmal die Gelegenheit haben, den Blick schweifen zu lassen, ehe wir zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Bildnachweis: Von Peter Schmelzle [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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