Von Zöblen (Tannheimer Tal) auf den Einstein


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 7 Min.
Höhenmeter ca. ↑756m  ↓756m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Einstein war ein Großer und der Einstein ist ein Hoher: 1.866m misst der Berg in Tirol und bietet eine herrliche Aussicht über das Tannheimer Tal und dessen Umland nebst Erhebungen. Die reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt erleben wir besonders beim Gang durch das Hochmoor Lohmoos.

Start ist in Zöblen, einem kleinen Haufendorf nordwestlich von Tannheim in Tirol, das vom Steinbach durchflossen wird und an die Vils grenzt. Dort starten wir vom Westparkplatz, kommen auf Asphalt entlang der Straßen Zöblen, Halde, in Serpentinen hinauf an der Wasserfassung vorbei, zum Zugspitzblick.

Bereits auf dem Weg durch die Wiesen haben wir einen schönen Blick ins Tannheimer Tal. Beim Zugspitzblick sind ein Berghotel und die Zugspitzblickkapelle. Wir sind auf den ersten ca. 2km um rund 200m aufgestiegen.

Ab nun wandern wir den Schotterweg etwas mäßiger aufwärts, kommen mit Waldrand und Berglandschaft, auch durch Wald und Weidegebiet. Wir wandern auch per Pfad und nur noch mit leichter Aufwärtstendenz, nähern uns dem Einstein. Nach ca. 6,2km, wir haben uns ein wenig erholt, geht’s steil zum Einstein aufi für 1km, wobei wir mit Trittsicherheit von rund 1.500m bis zum Gipfelpunkt 300m gewinnen. Ein-Stein kann man ein bisschen wörtlich nehmen, denn der markante Gipfel steht solitär.

Wir genießen einen herrlichen Blick auf die Tannheimer Berge und Allgäuer Alpen generell: nördlich das Ostallgäuer Alpenvorland, östlich der Aggenstein und den westlichen Teil der Zugspitze, westlich das Wertacher Hörnle und gen Süden sind die „Hörner“ Gais-, Rauh-, und Kugelhorn zu sehen.

Die nächsten rund 2,5km nehmen wir um die Höhe steil hinab wieder ab. Unter dem Einstein ist das kleine Hochmoor Lohmoos mit seinem Artenreichtum. Wir treffen auf den Gserwaldbach, mit dem wir gemeinsam nach Berg kommen. Die Ortskapelle ist dem Heiligen Sebastian geweiht, wurde 1635 gebaut und 1757 erweitert.

Nachdem wir Berg hinter uns gelassen haben, queren wir zweimal den Gessebach, der zur Vils unterwegs ist, wir mit ihm. Wir kommen dann an St. Leonhard vorbei, die von viel Wiesen und Weiden umgeben ist. Um 1635 wurde sie als Pestkapelle erbaut.

Bei den nächsten Häusern treffen wir auf den Höllbach und wandern weiter nach Untergschwend, queren es, rechterhand ist bei Kienzle einen Zeltplatz und wandern durch die Wiesenlandschaft nach Zöblen mit der spätklassizistischen Expositurkirche St. Josef, die 1795 geweiht wurde.

Bildnachweis: Von SchiDD [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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