Von Tabarz auf den Großen Inselsberg (Thüringer Wald)


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑542m  ↓542m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Tour führt von Tabarz auf den Großen Inselsberg, einer der höchsten Erhebungen des Thüringer Waldes. Sie führt durch den lauschigen Lauchagrund und das beeindruckende Felsental auf den Gipfel. Oben genießen wir eine Thüringer Bratwurst vom Grill und die fantastische Aussicht auf das Thüringer Waldmeer bis zum Thüringer Becken mit den Städten Gotha und Arnstadt. Der Abstieg folgt dem Rennsteig, der hier einem Pfad gleich, bis zur Tanzbuche (Hotel und Berggasthof). Weiter geht es abwärts zu unserem Start- und Zielort, wo eine Stärkung nach der Wanderung wartet.

Wir wandern in das Waldgebirge hinein, vorbei an Villen und Kureinrichtungen von Tabarz. Hier bietet sich ein Kurzurlaub für den gestressten Städter an. Für Kinder ist der Struwelpeter-Parcours liebevoll eingerichtet. Noch leicht bergauf steigt es am Ende des Lauchagrundes, hier ist sogar ein barrierefreier Wanderweg angelegt worden. Natürlich führt dieser nicht auf den Inselsberg. Wir verlassen den Lauchagrund und wandern in das Felsental. Immer steiler steigt es bergan. An beeindruckenden Felsgebilden geht es vorbei, später über die L1024 und dem Skigebiet „Vordere Schenkenwiese“. Die letzten Meter sind richtig steil, belohnen aber mit einer grandiosen Aussicht. Interessant ist, dass der Ausblick nur nach Osten möglich ist, da die ehemaligen Machthaber der DDR keinen Blick zum Klassenfeind ermöglichen wollten. Nach Westen ist der Blick durch dichten Fichtenwald verwehrt.

Hier oben lockt der Trubel von Autotouristen, den wir bald hinter uns lassen und über die felsenreichen Reitsteine, die mit Steighilfen versehen sind und ebenfalls schon den Blick auf die nahe gelegene Grenzwiese eröffnen. Auch an der Grenzwiese herrscht viel Betrieb, hier liegt ein Straßenübergang zwischen Tabarz und Brotterrode, der über den Kamm des Thüringer Waldes führt. Wir gehen weiter der Rennsteigmarkierung folgend auf mal schmalen und breiteren Pfad zur einladenden Gasstätte Tanzbuche.

Der Name Tanzbuche rührt daher, dass man in früheren Zeiten nach dem die Heuernte eingebracht wurde hier zum Tanz aufspielte und ein Fest feierte. Einige Kilometer, meist auf steilen Waldwegen führen uns zu unserem Ausgangspunkt zurück. (die Fotos zur Wanderung wurden am 11.10.2016 neu eingespielt)

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