Von Schwabthal zum Kemitzenstein auf den Spuren der süddeutschen Jura


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑394m  ↓394m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Süddeutsche Jura gliedert sich erdgeschichtlich in den Schwarzen, den Braunen und den Weißen Jura. Auf letzteren treffen wir heute auf dieser Runde durchs Schwabthal. Unser hohes Ziel, der Kemitzenstein auf 580m gelegen, ist geografisch schon der Fränkischen Alb zugehörig.

In Schwabthal stehen ein paar schmucke Fachwerkwohnhäuser aus dem 17./18. Jahrhundert, wie wir auf dem Rückweg bemerken werden. Jetzt gehen wir erstmal gegen die Uhr gen Süden Richtung Metzenberg. Das Auto steht am Parkplatz an der Döritz, westlich der St2204. Wir begeben uns auf den Weg zum Weinhügel. Der Weinhügel mit schöner Aussicht ist ein Naturdenkmal, mit Wiesen und Wacholdersträuchern. Man fühlt sich gleich irgendwie „urlaubig“. Über den Weinhügel verläuft ein Terrainkurweg des Kurorts Bad Staffelstein.

Beim Metzenberg sind etwa 518m erreicht und das nach nur rund 2km. Jetzt geht es talwärts nach Kaider am Kaiderbach. Da steht recht beschaulich eine kleine Marienkapelle aus Sandsteinquadern (ab 1860). Im Ort ist eine Steinwerke-Firma, die Kalk und Dolomit abbaut und verarbeitet u.a.: zum Bauen, Streuen, Füttern, Düngen und Dachdecken. Von den groben Wunden der Erdkruste zeugen einige weiße Flecken im Weißen Jura.

Das bewaldete Felsenriff des Kemitzenstein zeigt interessante Felsgebilde und wird gern von Kletterern heimgesucht. Funde legten die Vermutung nahe, dass sich der Kemnitzenstein ganz früher als Kultstätte verdingt hat. Nördlich von hier ist der Schlockenstein, in dessen Richtung wir uns durch Mischwald und offene Landschaft begeben.

Wir kommen zum Hohlen Stein mit einer Info zur Spur der Kelten, an einem von Bad Staffelstein ausgewiesenen Keltenweg. Der Hohle Stein ist eine Halbhöhle in einem fetten Felsbrocken. Als nächstes kommen wir zum Bittmannstein. Ab dort geht es dann merklicher bergab und wir kommen durch Schwabthal. Manche kennen den Ort vielleicht, weil dort die Deutsche Rentenversicherung eine Rehaklinik betreibt.

Bildnachweis: Von Flash83 in der Wikipedia auf Deutsch - Selbst fotografiert, Gemeinfrei, Link

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