Von Schnepfau über die Wendelinkapelle zum Gopf-Gipfel (Vorarlberg)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑712m  ↓712m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Auf einem geweiteten Talboden und rund 737m Höhe liegt Schnepfau im hinteren Bregenzerwald. Dreiseitig ist die Talebene von Bergen umgeben, im Norden der Hirschberg, Schnepfegg und Gopf, im Osten von Mittagsfluh und Giblerkopf und im Süden vom Bergmassiv Kanisfluh (2.044m). Wie der Talboden, streckt sich auch unsere Wanderrunde zum Gopf (1.316m) in die Landschaft. Knapp 620m Höhenunterschied dürfen wir erwandern.

Zu Schnepfau gehört Schnepfegg mit dem Berghaus Kanisfluh und einem Aussichtspunkt. Wir starten auf dem Schnepfegg, vom Parkplatz an der Bizauer Straße und genießen schon jetzt die herrlichen Aussichten. Mit Wald und Wiesen geht es zur 1639 geweihten Wendelinkapelle, die in einer kleinen Senke am Waldrand steht.  

In kleinen Bögen wandern wir mit Wald hinunter an die Ulve und kommen auf den Barfußweg. Auf ihm begleiten wir den mäandernden Bach durch eine Wiesenaue. Wenn wir auf das Sträßchen Brand stoßen, biegen wir nach links ein, folgen ein Stück, um dann nach rechts in den Weg Pfingstatt einzubiegen. Wir verlassen ansteigend die weitestgehend offene Landschaft und sind wieder von Wald umgeben.

Auf der nächsten Lichtung bei Gopfvorsäß steht eine Schutzhütte, wir haben rund 5,2km hinter uns und rund 910m unter uns. Die Schutzhütte Gopfalp erreichen wir nach weiteren rund 1,5km bergan. Über die Lichtung am Stennwald geht es dann zum wenig bewaldeten Gopf hinauf. Wir kommen durch Wald hinab, über eine Lichtung namens Rosenburg und nach Schnepfegg zurück.

Es bietet sich an, Schnepfau einen Besuch abzustatten, mit der 1459 geweihten Pfarrkirche hl. Wolfgang, die 1705 neu errichtet und später vergrößert wurde. In Schnepfau lebte einst der einflussreiche „Käsegraf“ Gallus Moosbrugger (1810-1886), im ehemaligen Gasthof Adler. Von hier aus belieferte der erfolgreiche Käsehändler mit 60 Pferden auch entlegenste Ecken der Monarchie mit Käse, bis nach Mailand, wo er eine Loge in der Mailänder Scala abonniert hatte.

Bildnachweis: Von böhringer friedrich -- Böhringer - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link

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