Von Markt Rettenbach zum Hochfirst


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑259m  ↓259m
Kein Wegzeichen hinterlegt

In der Region Donau-Iller in Oberschwaben liegt je 20 km von Memmingen und Mindelheim entfernt der Markt Rettenbach, weiträumig von Wiesen und Feldern umgeben, ganz malerisch auf rund 680m Höhe. Die Kirche St. Jakobus der Ältere ist eine Station auf dem Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg. Wir wandern vom Ortskern zum nördlich sich erhebenden, bewaldeten Hochfirst (706m) mit Kammelquelle. Dazwischen sind Feldflure und wir treffen die Östliche Günz.

Start ist die St. Jakobus der Ältere Kirche, die im Kern vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammt. Die im Inneren teilweise wieder freigelegten Gemälde sind aus dem 18. Jahrhundert. Wir biegen nach rechts in den Fuggerring, gehen die Schulstraße, streifen Sportplätze und gelangen in die Landwirtschaft.

Die Wanderung führt durch die kleinen und noch kleineren Siedlungen Lannenberg und Arlisberg, Erlis und die Einöde Köndlberg, das sind nur einige der insgesamt 35 Gemeindeteile des Markts Rettenbach. Wir queren den Dürrenbach, kommen von den Weiden in den Wald, nehmen die Ortsverbindungsstraße Erisried-Frechenried, halten uns dann nördlich zum Hochfirst hinauf.

Der Hochfirst ist ein 600ha messendes Landschaftsschutzgebiet. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten genießen hier Lebensräume und der Kammel eine Quelle. Blickt man 500 Jahre zurück, waren damals im Hochfirst Glaserhütten am Werk.

Erst Wald, dann Wiesen flankieren unsere Wanderung auf der Rücktour, die uns durch das Gehöft Hochstetten und ums Dörfchen Gottenau führt. Kurz drauf begegnen wir der Auenlandschaft der Östlichen Günz, die sich übrigens nordwestlich bei Lauben mit der Westlichen Günz zur Günz vereint.

Wir nähern uns Markt Rettenbach via Riedweg, biegen nach links in die Schwesternstraße und sind alsbald bei der Kirche. Jetzt kann man sich noch ein wenig tummeln und findet alten Baubestand am Marktplatz oder nahe der Ottobeurer Straße.

Bildnachweis: Von Simon Brixel [CC BY-SA 2.0 de] via Wikimedia Commons

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