Start- und Zielort der Rundwanderung ins Ilztal im Naturschutzgebiet Obere Ilz ist Saldenburg im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, in der Region Donau-Wald und zugleich im sogenannten Dreiburgenland. Wo es auch gleich im Thema losgeht. Touristisch liegt unsere Runde im Gebiet: Iltzal und Dreiburgenland.
Eine dieser drei Burgen ist Burg Saldenburg aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde zur Jugendherberge und nur Gäste können die näher anschauen. Ritter Tuschl war der Auftraggeber. Es galt, eine wichtige Handelsroute zu sichern. Bei Betrachten des massigen Baukörpers wird auch klar, warum die Örtlichen die Saldenburg „Waldlaterne“ nennen. Ganz in der Nähe des Parkplatzes und der Burg ist im Wald der Aussichtsturm zugänglich. Den steuern wir an und verschaffen uns einen prima Überblick über die hügelige Landschaft mit Wald, Flur und den eingestreuten Dörfern. Wer noch etwas suchen und bestenfalls finden mag, schlägt sich per Abstecher in den Waldweg zum Druidenstein. Das ist ein Felsen mit Mulde, der an eine Opferschale erinnert.
Wir schlängeln uns hinab durch Saldenburg in seiner Hanglage und kommen zum Mühlweiher mit Rast- und Spielplatz sowie einiger Infotafeln und Wanderschilder zu Themenwegen. Den nächsten Kilometer wandern wir durch den Mischwald aufwärts entlang eines Waldlehrpfades, wobei wir auf Zeichen des Glaubens am Wege treffen wie die Anzenkapelle. Wir kommen über die B85 sowie durch Wiesenlandschaft im Beritt von Preying mit seiner spätgotischen Kirche St. Brigida und lockeren Bebauung.
Kurz drauf sind wir im Grenzgebiet zweier unterschiedlich geschützter Bereiche. Einerseits ist es der Naturpark Bayerischer Wald und andererseits das separat ausgewiesene Naturschutzgebiet Obere Ilz, das auf rund 368ha kommt. Der Donauzufluss Ilz, mit Oberläufen rund 70km lang, fließt rechts von uns und wir wandern zur Dießensteinermühle am Mühlwasser, das von der Ilz kurz abgezwackt und wieder zugeführt wird.
Ilz wird auch „Schwarze Perle“ genannt. Die dunkle Färbung hat sie, weil sie aus Mooren und Fichtenwäldern Huminstoffe mitnimmt. Wir schlängeln uns auf den Kegel mit der Burgruine Dießenstein. Die Burg entstand 1347 und bis auf einige Mauerreste, teils mit Torbögen und teils mit stützenden Balken am Bergfried hat sich die Natur ihren Teil zurückerobert.
In der zweiten Hälfte der Runde kommen wir durch Wiesen- und Flurlandschaft mit Waldrändern, durch den Ortsteil Ebersdorf, durch den Wald und über die B85 bei Spitzingerreuth, per Waldlehrpfad und Ökopfad nach Saldenburg zurück.
Bildnachweis: Von Dr. Fritz Haselbeck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
Rundwanderweg Route Saldenburg. Start am Parkplatz der Pfarrkirche St. Brigida. Unschwierige, interessante Wanderung. Besuch der Pfarrkirche lohnenswert....
Eine feuchtfröhliche schmale Runde ist die durch das Ilztal und dessen Naturschutzgebiet Obere Ilz, zwischen Schneidermühle und Ohbruck. Wir wandern...
Unser Start- und Zielort der Rundwanderung durch den Ödwald ist Saldenburg im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, in der Region Donau-Wald...