Unser Start- und Zielort der Rundwanderung durch den Ödwald ist Saldenburg im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, in der Region Donau-Wald und zugleich im sogenannten Dreiburgenland. Eine dieser drei Burgen ist die Saldenburg (Jugendherberge), die sich über dem Ort erhebt und in deren Nähe es einen Aussichtsturm sowie einen Druidenstein zu entdecken gibt.
Die Saldenburg wurde im 14. Jahrhundert errichtet, um die Handelsroute „Gulden Stras“ zu sichern. Wir starten im Ort am Plattensteig und biegen nach links in die Seldenstraße, wandern gegen den Uhrzeigersinn. Wir wandern durch die Waldnatur, dem GPS und auch der örtlichen Kennzeichnung „85“ folgend. Wir kommen dabei auch über Lichtungen, tippen zweimal die B85 an und wandern um den Pfennighügel (513m).
Nach etwa 3,7km sind wir am Ginghartinger Bach im Tal, der hier mehrere kleine Teiche bildet, links und rechts des Abzweigs zur Ödhäusl-Diensthütte mit Wanderrast im Ödwald. Nach der kleinen Pause wandern wir ein Stück mit dem Lauf des Ginghartinger Bachs, queren ihn, streifen Platten und kommen durch den Wald nach Saldenburg hinauf.
Saldenburg und Umgebung: Durch Saldenburg in seiner Hanglage schlängelt sich die Seldenstraße. Ihr folgen wir zum westlichen Ortsausgang und zur Touristen-Info. Hier führt die Ritter-Tuschl-Straße zur Saldenburg hinauf. Auf den Ritter geht die Burggeschichte zurück. Die Burg wird örtlich aufgrund ihres Erscheinungsbildes auch „Waldlaterne“ genannt. Nur Jugendherbergsgäste können rein.
Unsere Erkundung führt zum Aussichtsturm an der Saldenburg, mit schönem Blick über die hügelige Umgebung und die kleinen Dörfer. Südlich von Saldenburg, an der Weiherstraße, gibt es den Mühlweiher als Rast- und Spielplatz am Wasser. Und auf Tafeln erfährt man Wissenswertes über das Ilztal, sieht weitere Schilder zu Themenwegen, wie das zum Waldlehrpfad.
Bildnachweis: Von Konrad Lackerbeck [CC0] via Wikimedia Commons
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