Von Burg Golling auf den Rabenstein und zum Gollinger Egelsee


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑225m  ↓225m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Golling an der Salzach und im Tennengau schauen wir uns heute näher an, einmal ganz nah von Innerorts und erhöht vom östlich sich davon befindlichen Rabenstein (628m) aus. Dabei treffen wir auf allerlei Sehenswürdigkeiten: Museum in der Burg Golling aus dem 13. Jahrhundert, spätgotische Pfarrkirche Golling, Rabenstein als Inselberg im Salzachtal, dem kleinen Egelsee, der auch Station am Jahreszeitenweg von Golling ist.

Wir starten im Schatten der Burg Golling, einem Bollwerk mit Wurzeln im 13. Jahrhundert. Vermutlich hat sich auf dieser Höhe schon zu Zeiten der Römer ein Wachturm befunden. Diese „fette“ Burg entstand im 13. Jahrhundert. Sie wurde zwar immer mal wieder überfallen, beschossen, geplündert und beschädigt, gab aber nie auf. Seit 1971 ist dort ein Museum.

Als nächstes sehen wir die Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer mit ihrem schlanken Turm. Eine Kirche wurde erstmals 1384 genannt und zeigt sich überwiegend im Stil der Spätgotik. Wir gehen noch ein Stück mit der B159 (Markt), verlassen sie durch Abbiegen in die Möslstraße, kommen an einem Wellnessbad vorbei und gen Osten aus der Bebauung heraus.

Mit Wald und Wiesen umrunden wir den Rabenstein, womit wir ca. 2,6km beschäftigt sind, bevor wir am Egelsee auskommen. Darin schwimmen vornehmlich Seerosen, je nach Jahreszeit selbstverständlich. Der kleine Egelsee ist Station auf dem örtlich angelegten Jahreszeitenweg. Der macht nicht nur Kindern seine Aufwartung mit Stationen zur Tier- und Pflanzenwelt, Labyrinth und Balancieren, sondern lädt auch zu meditativen Momenten – egal ob Klein oder Groß.

Hier malte Gustav Klimt (1862-1918) „Ein Morgen am Teiche“, wobei ihm laut eines Briefinhaltes vom September 1899, die Fertigstellung des Bildes schwerfalle. Das Ergebnis seiner Mühe kann man sich im Wiener Leopold-Museum anschauen.

Alsbald sind wir an der Burg Golling zurück und könnten das Museum besuchen. Im Schwerpunkt sind darin Fossilien der Nördlichen Kalkalpen zu bewundern. Dazu gesellen sich wechselnde Ausstellungen und die „Verhörstube“ für die „peinlichen Befragungen“, die Folter und damit die Pein beinhalten.

Bildnachweis: Von Limnologus [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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